3D Systemsration Aktie: Wächst die Unruhe weiter?
Der 3D-Druck-Spezialist implementiert umfangreiche Sparmaßnahmen und plant Portfoliobereinigungen, um nach erheblichen Umsatzrückgängen wieder profitabel zu werden.

- Umsatzeinbruch von 10% im Jahresvergleich
- Kosteneinsparungen von 50 Millionen Dollar geplant
- Verkauf des Software-Portfolios für 123 Millionen
- Patentrechtsstreit mit Intrepid Automation
3D Systems kämpft derzeit mit finanziellen und strategischen Herausforderungen. Die Aktie wird aktuell bei 1,87 Euro gehandelt, was einem Rückgang von 2,35% gegenüber dem Vortag entspricht. Besonders alarmierend erscheint der deutliche Wertverlust von über 36% im letzten Monat und mehr als 51% im Jahresvergleich.
Im März veröffentlichte das Unternehmen seine Finanzergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2024. Der Jahresumsatz erreichte 440 Millionen Dollar, was dem unteren Ende der Unternehmensprognose entspricht und einen Rückgang von 10% im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Als Hauptgrund für diesen Rückgang nennt das Unternehmen die gesunkenen Verkaufszahlen von Hardware-Systemen in einem schwierigen makroökonomischen Umfeld.
Im vierten Quartal sank der Umsatz um 3% auf 111 Millionen Dollar im Jahresvergleich. Zu diesem Rückgang trug unter anderem eine Reduzierung von 9 Millionen Dollar bei, die auf Änderungen in den Rechnungslegungsschätzungen im Zusammenhang mit dem Programm für regenerative Medizin zurückzuführen ist. Trotz dieser Herausforderungen verzeichnete 3D Systems einen positiven Aufwärtstrend bei den Verkäufen industrieller Druckersysteme und globalen Dienstleistungen.
Strategische Umstrukturierung und rechtliche Herausforderungen
Um seine finanzielle Position zu stärken, hat 3D Systems ein Kostensenkungsprogramm eingeleitet, das bis 2025 und in der ersten Hälfte von 2026 jährliche Einsparungen von über 50 Millionen Dollar erzielen soll. Darüber hinaus plant das Unternehmen den Verkauf seines Geomagic-Software-Portfolios für 123 Millionen Dollar, wobei der Abschluss der Transaktion für Anfang April 2025 erwartet wird. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die Bilanz zu stärken und künftige Wachstumsinitiativen zu unterstützen.
Neben den finanziellen und strategischen Bemühungen sieht sich 3D Systems auch mit rechtlichen Auseinandersetzungen konfrontiert. Intrepid Automation hat eine Patentverletzungsklage eingereicht, in der behauptet wird, dass der PSLA 270-Drucker von 3D Systems die Multi-Projektions-DLP-Technologie verletzt. Die Klage beschuldigt 3D Systems auch der Wirtschaftsspionage und behauptet, dass ehemalige Mitarbeiter Geschäftsgeheimnisse entwendet haben, um den PSLA 270 zu entwickeln. 3D Systems hat einen Antrag auf Abweisung gestellt und diese Vorwürfe als unbegründet zurückgewiesen.
Für das Geschäftsjahr 2025 prognostiziert 3D Systems einen Umsatz zwischen 420 und 435 Millionen Dollar, was einem gleichbleibenden bis moderaten organischen Wachstum entspricht, wenn man die Veräußerung von Geomagic nicht berücksichtigt. Das Unternehmen strebt an, bis zum vierten Quartal 2025 ein ausgeglichenes oder positives bereinigtes EBITDA zu erreichen, unterstützt durch laufende Kostensenkungsmaßnahmen und ein gestärktes Produktportfolio. Angesichts des deutlichen Abstands von über 42% zum 50-Tage-Durchschnittskurs steht das Unternehmen jedoch vor erheblichen Herausforderungen, das Vertrauen der Investoren zurückzugewinnen.
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