Apple Aktie: Wie gestaltet sich das Bild?
Der iPhone-Hersteller verliert an Börsenwert während SpaceX die Satellitenkommunikationsstrategie gefährdet und technische Indikatoren Short-Seller anlocken.

- Kursrutsch unter wichtige Widerstandszone
- Zunehmende Aktivität von Leerverkäufern
- Satellitenpläne durch SpaceX bedroht
- Strategische Partnerschaft mit Globalstar
Im aktuellen Handel in New York konnte die Aktie von Apple leicht um +0,63 % zulegen und sollte bei rund 224,50 USD schließen. Erneut lag der Schlusskurs klar unter der 200-Tage-Linie und damit im rückschlagsgefährdeten Bereich. Der charttechnisch wichtige Durchschnitt verläuft aktuell bei rund 230 USD.
Technische Schwäche lockt Leerverkäufer an
Die Position der Apple-Aktie unterhalb der 200-Tage-Linie wird von vielen Marktteilnehmern als deutliches Zeichen technischer Schwäche interpretiert. Dies führt nicht nur dazu, dass potenzielle Investoren von Käufen absehen, sondern macht den Wert auch besonders attraktiv für Leerverkäufer. Diese verstärken durch den Verkauf geliehener Aktien den Angebotsüberhang und tragen somit zu weiteren Kursverlusten bei. Apple muss sich daher neben fundamentalen Herausforderungen auch mit diesen Marktakteuren auseinandersetzen.
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SpaceX gefährdet Apples Satellitenkommunikationspläne
Apple arbeitet seit Jahren an der Erweiterung der Kommunikationsfähigkeit seiner iPhones über bestehende Mobilfunknetze hinaus. Das Unternehmen setzt dabei auf Satellitentechnologie. Bereits das iPhone 14 ermöglicht Notrufe über Satellit, und mit iOS 18 soll auch die reguläre Kommunikation bei Bedarf über diese Technologie abgewickelt werden können.
Für den Aufbau seiner Satelliteninfrastruktur investierte Apple bereits 2022 rund 450 Millionen USD. Ein wichtiger Partner in diesem Vorhaben ist Globalstar, ein US-amerikanisches Unternehmen mit eigenem Satellitennetzwerk für weltweite Sprach- und Datenkommunikation. Im November verstärkte Apple diese Partnerschaft durch den Erwerb eines 20-prozentigen Anteils an Globalstar.
Nun versucht SpaceX, Apples Pläne erheblich zu behindern. Das Unternehmen von Elon Musk drängt die US-Regulierungsbehörden dazu, Globalstar keine erweiterten Frequenznutzungsrechte zu gewähren. Aufgrund der engen Verflechtung Musks mit der US-Regierung bestehen gute Chancen, dass im Sinne von SpaceX entschieden wird. Sollte Apple seine Satellitenstrategien weiterverfolgen wollen, könnte dies zu einer unerwünschten Abhängigkeit von SpaceX führen.
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