Ballard Power Aktie: Frühere Hoffnungen verpufft?
Der Brennstoffzellenhersteller sichert sich Verträge mit MCV und CPKC während die Quartalsergebnisse einen deutlichen Umsatzeinbruch bei verbesserter Bruttomarge zeigen.

- Neue Lieferverträge für Brennstoffzellensysteme
- Aktie nahe 52-Wochen-Tief
- Gespaltene Analysteneinschätzungen zur Zukunftsfähigkeit
- Fokus auf globale Expansion und Produktdiversifikation
Ballard Power hat kürzlich mehrere wichtige Aufträge erhalten, die die Position des Unternehmens im Brennstoffzellensektor stärken. Der Aktienkurs des Unternehmens liegt aktuell bei 1,13 Euro, was einem Rückgang von 4,19% gegenüber dem Vortag entspricht. Im Jahresvergleich verzeichnet die Aktie einen besorgniserregenden Wertverlust von über 54%.
Anfang März 2025 schloss Ballard einen mehrjährigen Liefervertrag mit Manufacturing Commercial Vehicles (MCV), einem ägyptischen Nutzfahrzeughersteller. Der Vertrag umfasst eine Erstbestellung von 35 FCmove®-HD+ Brennstoffzellenantrieben mit einer Gesamtleistung von etwa 5 MW. Die Auslieferungen sind für 2025 bis 2026 geplant und unterstützen vorwiegend Projekte in der Europäischen Union.
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Zudem erhielt Ballard im Dezember 2024 einen Folgeauftrag von Canadian Pacific Kansas City (CPKC) über 98 Brennstoffzellenantriebe mit einer Gesamtleistung von rund 20 MW für nordamerikanische Lokomotiven. Die Auslieferungen sollen im Laufe des Jahres 2025 erfolgen und das Wasserstoff-Lokomotivprogramm von CPKC zur Reduzierung von CO₂-Emissionen im Schienengüterverkehr unterstützen.
Finanzielle Entwicklung und Analystenbewertungen
Die am 26. März 2025 veröffentlichten Finanzergebnisse für das vierte Quartal 2024 zeigen einen Umsatzrückgang von 45% im Jahresvergleich auf 14,8 Millionen Dollar. Dieser deutliche Rückgang wird hauptsächlich auf eine verringerte Nachfrage in bestimmten Märkten zurückgeführt. Mit einem Abstand von nur 5,40% zum 52-Wochen-Tief von 1,07 Euro und einem beträchtlichen Rückgang von fast 37% seit Jahresbeginn spiegelt der Aktienkurs diese Herausforderungen wider.
Trotz der Umsatzeinbußen konnte Ballard seine Bruttomargen verbessern, was auf Effizienzsteigerungen in den betrieblichen Abläufen hindeutet. Das Management bleibt angesichts des hohen Auftragsbestands und der strategischen Partnerschaften optimistisch hinsichtlich zukünftiger Wachstumsaussichten.
Die Analystenmeinungen zu Ballard Power sind gespalten. Wells Fargo bekräftigte kürzlich seine Verkaufsempfehlung und äußerte Bedenken hinsichtlich des Marktwettbewerbs und der Rentabilitätsherausforderungen. Andere Analysten betonen hingegen das umfangreiche Auftragsbuch und die führende Position von Ballard im Bereich der Wasserstoff-Brennstoffzellentechnologie als positive Indikatoren für langfristiges Wachstum.
Ballard Power setzt seine globale Expansion durch strategische Partnerschaften und ein diversifiziertes Produktportfolio fort. Die jüngsten Aufträge von MCV und CPKC unterstreichen das Engagement des Unternehmens, nachhaltige Energielösungen für verschiedene Transportsektoren anzubieten. Künftig will Ballard von der wachsenden Nachfrage nach sauberen Energietechnologien profitieren und konzentriert sich auf die Skalierung der Produktion sowie die Erweiterung des Produktangebots.
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