BMW-Aktie: Das ist nicht wahr!

Der Münchner Automobilhersteller präsentiert wegweisende Elektrofahrzeug-Plattform mit verbesserter Akkutechnologie und wirtschaftlicher Motorenstrategie für acht Modelle.

Die Kernpunkte:
  • Neue Plattform für acht Elektromodelle
  • Schnellere Ladezeiten und höhere Akkukapazität
  • Kooperation mit Batteriehersteller CATL
  • Kosteneffiziente Asynchron-Motorentechnologie

BMW zählt zu den innovativsten Automobilherstellern weltweit und überrascht regelmäßig sowohl Kunden als auch Investoren positiv. Die Einführung bedeutender Neuerungen im Bereich der Elektromobilität war daher nur eine Frage der Zeit. An den Börsen verzeichnete der Konzern zuletzt einen Aufwärtstrend, musste jedoch am Donnerstag einen Kursrückgang von etwa 2,5 Prozent hinnehmen.

Milliarden-Investition in die „Neue Klasse“

Die Münchener haben erhebliche finanzielle Mittel aufgewendet, um ihre neue Plattform für Elektrofahrzeuge zu entwickeln, die im Herbst präsentiert werden soll. Mit dieser Plattform plant BMW die kostengünstige Produktion von acht neuen Modellen, die durch zahlreiche technologische Verbesserungen überzeugen sollen. Diese Fahrzeuggeneration wird vom Unternehmen als „Neue Klasse“ bezeichnet.

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Revolutionäre Akkutechnologie mit CATL-Kooperation

BMW hat praktisch jeden Aspekt der Elektromobilität optimiert. Die selbst entwickelten Akkumulatoren stehen dabei im Mittelpunkt. Obwohl der Konzern theoretisch zur Eigenproduktion in der Lage wäre, kooperiert er aus wirtschaftlichen Erwägungen mit CATL, dem weltweit größten Batteriehersteller. Die neuen Akkus zeichnen sich durch 30 Prozent schnellere Ladezeiten und eine um 20 Prozent höhere Kapazität bei gleicher Baugröße aus. Sie basieren auf der 800-Volt-Technologie, die durch deutlich geringere Ladeverluste die Effizienz der Fahrzeuge erheblich steigert. Nach Angaben von BMW kann die „Neue Klasse“ innerhalb von nur 10 Minuten eine WLTP-Reichweite von bis zu 300 Kilometern nachladen – eine Geschwindigkeit, die auch bisherige Verbrenner-Befürworter überzeugen könnte.

Innovative Antriebstechnologie mit Kostenvorteil

In der sechsten Generation der eDrive-Technologie (Gen6) erweitert BMW seine Motorenstrategie. Neben der etablierten Synchronmaschine (SSM) kommt erstmals auch eine Asynchronmaschine (ASM) zum Einsatz. Diese Motoren nutzen Induktion zur Erzeugung des Magnetfelds im Rotor. Die Konstruktion mit einem metallischen Käfig als Rotor bietet signifikante Vorteile hinsichtlich der Baugröße und vor allem bei den Produktionskosten.

Die „Neue Klasse“ demonstriert erneut die außerordentliche Innovationskraft von BMW. Die Kombination aus technologischen Verbesserungen im E-Mobilitätsbereich und gleichzeitiger Senkung der Produktionskosten stellt eine positive Entwicklung für das Unternehmen dar, die sich langfristig auch im Aktienkurs widerspiegeln dürfte.

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