BMW Aktie: Versagt die Strategie?
Neue Handelshürden durch angekündigte 25-Prozent-Importabgaben auf europäische Fahrzeuge belasten den Münchner Automobilkonzern trotz Ausbau der heimischen Fertigung

- Gewinnrückgang von 10-20% prognostiziert
- Zurückhaltung bei Preisanpassungen
- Erweiterung des Regensburger Werks
- Erhöhter Anteil elektrifizierter Fahrzeuge
Die BMW-Aktie steht unter erheblichem Druck, nachdem US-Präsident Donald Trump überraschend Zölle in Höhe von 25 Prozent auf europäische Automobilimporte angekündigt hat. Diese Maßnahmen, die ab dem 3. April in Kraft treten sollen, treffen die exportorientierten deutschen Automobilhersteller besonders hart. Analysten der UBS prognostizieren bereits einen möglichen Gewinneinbruch von 10 bis 20 Prozent je Aktie für deutsche Autokonzerne, selbst wenn gewisse Preisanpassungen vorgenommen werden. BMW hat sich bislang zurückhaltend zu möglichen Preiserhöhungen geäußert und lediglich angekündigt, den Preis seiner beliebten 3er-Serie, die sowohl in Deutschland als auch in Mexiko produziert wird, bis Mai unverändert zu lassen. Branchenquellen zufolge befinden sich die europäischen Automobilhersteller in einer Art „Poker-Spiel“, da keiner der erste sein möchte, der die Preise anhebt – aus Furcht vor möglichen Vergeltungsmaßnahmen seitens des US-Präsidenten. Während Ferrari bereits Preiserhöhungen von bis zu 10 Prozent für US-Importe angekündigt hat, halten sich BMW sowie andere deutsche Hersteller mit konkreten Aussagen noch zurück.
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Steigende Produktion trotz Handelskonflikt
Ungeachtet der drohenden Zölle treibt BMW seine Produktionskapazitäten in Deutschland weiter voran. Im Werk Regensburg wurde kürzlich ein zusätzlicher Karosseriebau in Betrieb genommen. In der neuen Produktionshalle in Neutraubling fertigt der Münchner Automobilkonzern derzeit etwa 120 Karosserien pro Tag. Die Produktionszahlen des Werks steigen kontinuierlich, wobei bereits mehr als ein Drittel der 2024 produzierten Fahrzeuge elektrifiziert sind. In Regensburg laufen aktuell die Elektromodelle iX1 und iX2 sowie die entsprechenden Verbrenner-Varianten vom Band. Diese Investition in die heimische Produktion könnte sich angesichts der internationalen Handelskonflikte als strategisch wertvoll erweisen, da sie BMW mehr Flexibilität bei der Bewältigung von Handelshemmnissen verschafft. Für Anleger bleibt die Situation jedoch angespannt, da der Konflikt zwischen den USA und der EU mit möglichen Gegenmaßnahmen der Europäischen Union weitere Unsicherheiten für die Geschäftsentwicklung des Automobilherstellers mit sich bringt.
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