BYD-Aktie: Der eine Fehler!

Der chinesische E-Auto-Hersteller verzeichnet einen erheblichen Kursverlust von über 7% nach Ankündigung möglicher Erhöhungen der US-Importzölle durch Trump.

Die Kernpunkte:
  • Aktienkurs fällt unter 46 Euro Marke
  • Geplante Zollerhöhung um 10 Prozentpunkte
  • Kursziel von 50 Euro verfehlt
  • Tatsächliche Auswirkungen vermutlich gering

Für die BYD geht es am Freitag massiv bergab. Die Chinesen haben einen Abschlag von -7,3 % hinnehmen müssen. Damit sind die Kurse auf ein Niveau von nur noch rund 45,97 Euro gesackt. Das ist bitter, denn: Die Aktie stand noch am Donnerstag kurz davor, die Marke von 50 Euro zu erobern. Die Börsen haben hier jedoch einen Rückwärtsgang eingelegt, mit dem wohl so niemand mehr gerechnet hat.

Grund sind wahrscheinlich die Handelszölle, die Donald Trump erhöhen möchte. Es geht um 10 Prozentpunkte nach oben, sodass unter dem Strich nun Handelszölle von 20 % aufgerufen werden. Das ist bitter genug für die Chinesen insgesamt. BYD dürfte allerdings nur wenig betroffen sein.

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BYD: Das  ist der Denkfehler!

Wenn die Börsen davon ausgehen, dass BYD 7 % weniger wert ist, müssten sie eigentlich auch unterstellen, dass BYD in den USA entsprechend an Umsatz verliert. Dies dürfte nicht der Fall sein: Die Geschäfte sind ohnehin eingeschlafen. Die BYD wird eher im Bereich Energiespeicher tätig. Dort kam nun ein Großauftrag aus Saudi-Arabien. Der hilft den Chinesen – und Saudi-Arabien. 3.000 Haushalte würden rechnerisch ein Jahr versorgt werden können. Wenig verwunderlich also ist, dass BYD weiterhin im klaren Aufwärtstrend verbleibt.

Die Chinesen sind eher auf die Zukunft ausgerichtet als andere Unternehmen derselben Branche, also etwa Tesla. Tesla ist noch immer damit beschäftigt, diverse Verkaufsenttäuschungen zu verarbeiten. Zudem ist die BYD als Energiespeicher-Unternehmen quasi doppelt gut aufgestellt. Der Auftrag in und aus Saudi-Arabien ist da nur eine Seite der Medaille. Wahrscheinlich werden die Chinesen, wenn das Projekt erfolgreich verläuft, auch in anderen Teilen der Welt solche Geschäfte machen können. Denn Energiespeicher sind der große Mangel beim Umbau in die Erneuerbaren Energien. Insofern ist die Aktie von BYD sicherlich aktuell sogar noch unterschätzt, sofern es BYD gelingt, einen Exportschlager aus dem eigenen neuen System in Saudi-Arabien zu machen. Auch Deutschland könnte sich als guter Kunde erweisen.

Unter dem Strich also sind die Verluste am Freitag, bedingt durch Donald Trump, noch zu verkraften. Die Notierungen werden dennoch im Aufwärtstrend gehalten. Der Abstand allein zur 100-Tage-Linie liegt bei 116 %. Das reicht, um die Börsen auch weiterhin davon zu überzeugen, dass der Trend z. B. in Algorithmen sicherlich fortleben wird. Die Aktie ist auch charttechnisch in sehr guter Verfassung. Gewinnmitnahmen, wie sie jetzt zu sehen waren, gehören zum Alltagsgeschäft und sind kein Hindernis für den Titel. Die Notierungen also könnten sich schon sehr schnell wieder beruhigen, so die Erwartung. Enttäuschend war der Tag für die Anleger nach einer bis dato starken Phase mit 39 % Plus im laufenden Jahr dennoch.

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