Daimler Truck Aktie: Instabile Lage?

Der Nutzfahrzeughersteller verzeichnet sinkende Umsätze und Absatzzahlen, intensiviert jedoch gleichzeitig strategische Investitionen in emissionsfreie Mobilitätslösungen.

Die Kernpunkte:
  • Geschäftszahlen zeigen deutlichen Absatzrückgang
  • Verstärkte Investitionen in Zukunftstechnologien
  • Strategische Partnerschaften für Antriebswende
  • Aktie unter Druck nach Analysteneinschätzung

Die Daimler Truck Holding AG muss derzeit einen Kursrückgang von über 13 Prozent im letzten Monat verkraften. Mit einem aktuellen Kurs von 36,97 Euro liegt die Aktie rund 22 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 47,23 Euro, das erst Anfang April 2024 erreicht wurde. Im vergangenen Jahr verlor das Papier sogar mehr als 20 Prozent an Wert.

Im Geschäftsjahr 2024 erzielte der Nutzfahrzeughersteller einen Konzernumsatz von 54,08 Milliarden Euro, was einem Rückgang von 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Auslieferungen sanken deutlich um 12 Prozent auf 460.409 Einheiten. Besonders auffällig: Der Anteil emissionsfreier Fahrzeuge lag weiterhin unter einem Prozent. Das bereinigte EBIT belief sich auf 4,67 Milliarden Euro und schrumpfte damit um 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

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Investitionen trotz Ergebnisrückgang

Trotz der rückläufigen Geschäftsentwicklung erhöhte Daimler Truck die Investitionen deutlich. Die Sachinvestitionen stiegen um 38 Prozent auf 1,42 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden die Forschungs- und Entwicklungsausgaben um 5 Prozent auf 2,07 Milliarden Euro aufgestockt. Diese Investitionsoffensive spiegelt die strategische Ausrichtung des Unternehmens wider, die Transformation hin zu emissionsfreien Fahrzeugen voranzutreiben.

Die aktuelle Bewertung der Analysten von Bernstein mit „Underperform“ und einem Kursziel von nur 32 Euro belastet die Aktie zusätzlich. Dies liegt deutlich unter dem 200-Tage-Durchschnitt von 37,03 Euro, den die Aktie aktuell knapp unterschreitet.

Strategische Neuausrichtung mit Fokus auf Elektrifizierung

Daimler Truck setzt bei der Umstellung auf emissionsfreie Fahrzeuge auf einen zweigleisigen Ansatz. Sowohl batterieelektrische als auch wasserstoffbasierte Antriebstechnologien spielen in der Unternehmensstrategie eine wichtige Rolle. Um die hohen Entwicklungskosten zu bewältigen, strebt das Unternehmen verschiedene Kooperationen an.

Ein wichtiges Projekt ist die Zusammenarbeit mit der Volvo Group zur Entwicklung einer softwaredefinierten Fahrzeugplattform und eines spezialisierten Lkw-Betriebssystems. Diese Initiative zielt darauf ab, die Vernetzung und Intelligenz der Fahrzeuge zu erhöhen und langfristig Wettbewerbsvorteile zu sichern. Der Nutzfahrzeughersteller positioniert sich damit für die zukünftigen Herausforderungen der Branche, die neben der Antriebswende auch eine zunehmende Digitalisierung umfassen.

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