Podcast: Papa, erklär mal Börse

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DAX Rückblick: Mit Traton, Fraport, MTU Aero Engines, Airbus, Deutsche Telekom, Home24 und Rheinmetall

Nach der Rekordjagd am letzten Freitag mit einem neuen Jahreshoch ließ es der deutsche Markt zum neuen Wochenbeginn etwas ruhiger angehen. Zwar konnte der DAX kurzzeitig auf etwas über 15.900 Punkte zulegen und damit erneut ein neues Intraday-Hoch seit Jahresanfang markieren. Doch dann fehlten Anschlusskäufe und der DAX fiel wieder zurück.

Unter dem Strich büßte der Leitindex zum Wochenbeginn 0,1% auf 15.789,53 Punkte ein. Das ergibt immer noch eine Gesamtperformance seit Jahresbeginn von 13,40%. Die Kräfteverhältnisse waren dabei mit 21 Gewinnern und 19 Verlierern relativ ausgeglichen.

Besser schlugen sich die anderen Indices. So konnte der MDAX weitere 0,2% auf 27.837,59 Punkte wettmachen. Der SDAX gewann sogar 0,6% hinzu und schloss bei 13.571,42 Punkten. Damit weist dieser Index seit Jahresanfang mit einem Zugewinn von 13,80% die bislang beste Wertentwicklung unter den vier Haupt-Indices aus. Der TecDAX legte um 0,2% auf 3.321,21 Punkte zu.

Aktien im Fokus

Erneut standen die Nutzfahrzeug-Hersteller im Fokus des Marktes. Diesmal berichtete Traton vorläufige Zahlen für das erste Quartal, wobei das Unternehmen aus dem Volkswagen-Konzern eine Steigerung der Auslieferungszahlen um rund ein Viertel auf 84.600 Fahrzeuge melden konnte. Das operative Ergebnis soll sich auf 935 Millionen € verbessert haben mit einer entsprechenden Rendite von 8,4%. Diese liegt deutlich über den Konsens werden von 6,5-6,8%. Deshalb gab es für Traton gestern einen Zugewinn von 6,6%. Wettbewerber Daimler Truck konnte sich immerhin noch um 1,2% verbessern.

Der Flughafenbetreiber Fraport legte seine Verkehrszahlen für den März vor. Wie das Unternehmen meldete, konnte denn die Passagierzahlen um 45% gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Die Fraport-Aktie verbesserte sich daraufhin um 1,9%.

Ebenfalls Aufschläge zeigte MTU Aero Engines, die zum Tagesende hin auch vorläufige Zahlen für das erste Quartal vorlegte mit klaren Steigerungen. So verbesserte sich die EBIT-Marge von vorher 11,1% auf 13,7%. MTU gewann im regulären Handel 2,5% hinzu.

Airbus konnte sich um 1,54% verbessern. Die Aktie profitierte dabei von einem Gerichtsentscheid in Paris. Dabei ging es um einen Absturz vor fast 14 Jahren. Zwar konstatierte das Gericht, dass es von Seiten des Flugzeugbauers wie auch von der Airline Air France fahrlässige Handlungen gegeben habe, diese allerdings nicht ausreichen würden, um beide Unternehmen der fahrlässigen Tötung der Passagiere schuldig zu sprechen.

Zum Wochenbeginn wieder auf die Gewinnerspur kam auch die Deutsche Telekom, nachdem man in den vergangenen Handelstagen an vier von fünf Tagen Verluste verbucht hatte. Nun half eine Bestätigung der Kauf-Empfehlung durch die Deutsche Bank. Diese hat gleichzeitig ihr Kursziel von bislang 29,50 € auf 30,00 € angehoben, ein entsprechendes Potenzial auf den aktuellen Kurs von rund 34%. Die Aktie konnte gestern um 0,6% zulegen.

Einen kräftigen Satz nach oben machte die Aktie von Home24. Dies als Reaktion auf die Entscheidung der EU-Kommission, dem österreichischen Möbelkonzern XXXLutz die Übernahme des Online-Möbelhändlers zu gestatten. Nun wird die Übernahme nur noch eine Formalität, da sich das österreichische Unternehmen schon zum Jahreswechsel mehr als 92% der Home24-Aktien gesichert hatte. Jetzt ist damit zu rechnen, dass die Übernahme schnell vollzogen wird und anschließend die Aktie von Home24 von der Börse genommen wird. Home24 gewann gestern gut 24,5% hinzu.

Auf der Stelle trat Rheinmetall. Allerdings ist das eher schon als positiv zu werten. Nicht nur, dass nach fünf Gewinntagen in Folge eine Pause angesagt war. Hinzu kommt, dass die Aktie damit relativ gelassen mit einem erneuten Cyberangriff auf Rheinmetall umgeht. Dieser war nach Unternehmensinformation am vergangenen Freitag erfolgt und hatte als Ziel die zivilen Geschäftsaktivitäten des Konzerns. Dies war inzwischen schon der 2. Angriff, nachdem eine Cyberattacke Anfang März gemeldet werden musste. Im Gegenzug konnte Rheinmetall einen Erstauftrag im Bereich Elektromobilität vom chinesischen Unternehmen Xiaomi melden. Die Chinesen haben bislang Smartphones produziert, wollen nun allerdings auch in das Geschäft mit Elektrofahrzeugen einsteigen. Die Aktie von Rheinmetall ging gestern mit einem leichten Abschlag von 0,07% in den Feierabend.

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