Draegerwerk Aktie: Positives Momentum gewonnen!
Der Lübecker Konzern verbucht einen Anstieg des Auftragsvolumens um mehr als 12 Prozent und bestätigt seine Jahresprognose trotz anhaltender Lieferkettenprobleme.

- Medizintechnik als Wachstumsmotor mit 14% Plus
- Nordamerikanischer Markt besonders dynamisch
- Verbesserte EBIT-Marge auf 8,3 Prozent
- Erfolgreiche Restrukturierungsmaßnahmen zeigen Wirkung
Der Lübecker Medizin- und Sicherheitstechnikkonzern Draegerwerk verzeichnet einen erfolgreichen Start ins Geschäftsjahr 2025. Im ersten Quartal konnte das Unternehmen seinen Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 12,3 Prozent auf 952,4 Millionen Euro steigern. Die Aktie notierte zum Handelsschluss am Freitag bei 59,70 Euro, was einem Anstieg von 30,78 Prozent seit Jahresbeginn entspricht.
Besonders stark entwickelte sich das Segment Medizintechnik mit einem Auftragsplus von 14,1 Prozent, während die Sicherheitstechnik einen Anstieg von 8,5 Prozent verzeichnete. Der Auftragseingang in Nordamerika stieg überdurchschnittlich um 18,7 Prozent, gefolgt von Europa mit 11,4 Prozent und der Region Asien/Pazifik mit einem Plus von 9,2 Prozent.
Der Umsatz legte im ersten Quartal um 7,8 Prozent auf 812,5 Millionen Euro zu. Auch hier war die Medizintechnik mit einem Wachstum von 8,9 Prozent der stärkere Bereich, während die Sicherheitstechnik um 5,4 Prozent zulegen konnte. Die operative Marge (EBIT) verbesserte sich auf 8,3 Prozent nach 7,1 Prozent im Vorjahreszeitraum.
Strategische Neuausrichtung zeigt Wirkung
Die vor zwei Jahren eingeleitete Restrukturierung bei Draegerwerk trägt zunehmend Früchte. Das Unternehmen hatte damals ein umfassendes Kostensenkungsprogramm gestartet und gleichzeitig seine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten auf Wachstumsbereiche fokussiert. Diese Maßnahmen spiegeln sich nun in der verbesserten Profitabilität wider. Trotz eines herausfordernden Marktumfelds konnte Draegerwerk seine Bruttomarge um 1,2 Prozentpunkte auf 44,8 Prozent steigern.
Die Aktie hat in den vergangenen zwölf Monaten 17,06 Prozent an Wert gewonnen, obwohl sie in der letzten Woche einen Rückgang von 7,01 Prozent hinnehmen musste. Mit dem aktuellen Kurs liegt das Papier noch 12,85 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch von 68,50 Euro, das Anfang April erreicht wurde.
Ausblick und Prognose bestätigt
Angesichts der positiven Entwicklung im ersten Quartal bestätigte der Vorstand die Jahresprognose. Für das Gesamtjahr 2025 rechnet Draegerwerk mit einem Umsatzwachstum von 6,0 bis 8,0 Prozent (währungsbereinigt) und einer operativen Marge zwischen 8,0 und 10,0 Prozent. Wachstumstreiber sollen vor allem innovative Beatmungsgeräte sowie Lösungen für die Patientenüberwachung sein.
Zu den aktuellen Herausforderungen zählen weiterhin die angespannten Lieferketten für elektronische Komponenten sowie steigende Materialkosten. Durch langfristige Lieferverträge und strategische Lagerhaltung konnten die negativen Auswirkungen jedoch minimiert werden. Die erhöhten Investitionen in Digitalisierung und Automatisierung der Produktion sollen mittelfristig die Effizienz steigern und die Wettbewerbsfähigkeit weiter verbessern.
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