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Hewlett Packard kappt Gewinnprognose

Zu lange hatte Hewlett Packard (HP) ignoriert, dass die Kaufentscheidung vieler Kunden sich schlussendlich in Richtung Smartphone oder Tablet bewegt und folglich die Nachfrage an Druckern und herkömmlichen Computern deutlich nachgelassen hat.

© 2016 Hewlett-Packard Deutschland GmbH

© 2016 Hewlett-Packard Deutschland GmbH

So fiel die Entscheidung erst im vergangenen Jahr, das Unternehmen aufzuspalten. Während bei HP das Geschäft mit Druckern und PCs gebündelt wurde, wurden in Hewlett Packard Enterprise (HPE) die Sparten Server- und Speicherdienste angesiedelt.

Hewlett Packard: Umsatz weiter rückläufig

Auch das zweite Quartal des laufenden Geschäftsjahres zeigte bei Hewlett Packard deutliche Schwächen. Die Umsätze sackten um 11% ab und lagen bei 11,6 Mrd. Dollar. Ebenfalls in dieser Größe ging es mit Blick auf den Gewinn nach unten. Unter dem Strich verdiente der Konzern mit 660 Mio. Dollar jedoch mehr als erwartet wurde.

Kosten sollen drastisch gesenkt werden

Möglich wurde dies durch eingeleitete Maßnahmen zur Kostensenkung. So wurden in dem per Ende April beendeten Quartal Kosten und Ausgaben um ca. 10% auf 10,75 Mrd. Dollar gesenkt. Nach Aussage von Konzernchef Dion Weisler will man in diesem Geschäftsjahr eine Kostensenkung von mehr als 1 Mrd. Dollar erreichen.

Dazu teilte der Konzern bereits zum Jahresanfang mit, dass der geplante Stellenabbau von 3.000 Stellen schon in diesem Geschäftsjahr und nicht – wie ursprünglich angedacht – im Laufe von drei Jahren durchgezogen werden soll.

So präsentierte man sich mit Blick auf das Gesamtjahr auch vorsichtig. Der Vorstand kappte in der Folge die Prognose für das Ergebnis pro Aktie um 0,04 Cent auf 1,65 Dollar.

160526 HP

 

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