Intel Aktie: Zwischenbilanz des letzten Jahres

Mögliches Joint Venture zwischen Intel und dem taiwanesischen Chipproduzenten TSMC löst Kursanstieg aus, während Finanzexperten die Erfolgsaussichten der Zusammenarbeit kritisch bewerten.

Die Kernpunkte:
  • Aktienwert steigt nach Kooperationsgerüchten
  • TSMC könnte Intel-Fertigungsanlagen betreiben
  • Analysten der Citigroup bleiben skeptisch
  • Weißes Haus drängt auf Partnerschaftsabkommen

Die Intel-Aktie verzeichnete einen Anstieg von rund 7 Prozent, nachdem Berichte über mögliche Kooperationsgespräche mit dem taiwanesischen Chiphersteller TSMC bekannt wurden. Laut Informationen des Branchenmagazins „The Information“ haben beide Unternehmen eine vorläufige Vereinbarung zur Gründung eines Joint Ventures diskutiert, bei dem TSMC einen Anteil von 20 Prozent übernehmen und die Chipfabriken von Intel betreiben würde. Diese Nachrichten kommen für den angeschlagenen US-Halbleiterkonzern zu einem kritischen Zeitpunkt, nachdem das Unternehmen im Jahr 2024 erstmals seit 1986 einen Nettoverlust hinnehmen musste – in Höhe von beachtlichen 18,8 Milliarden Dollar. Die Intel-Aktie hatte im vergangenen Jahr etwa 60 Prozent ihres Wertes eingebüßt, während der Referenzindex S&P 500 im gleichen Zeitraum um mehr als 23 Prozent zulegte. Seit Jahresbeginn konnte die Aktie allerdings wieder um fast 12 Prozent zulegen.

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Experten zweifeln an Erfolgsaussichten

Trotz des positiven Marktechos gegenüber den Gerüchten äußern sich Analysten skeptisch bezüglich einer potenziellen Partnerschaft. Experten der Citigroup bezweifeln, dass eine solche Kooperation aufgrund grundlegender Unterschiede in den Betriebsabläufen erfolgreich sein könnte. Sie argumentieren, dass Intel besser beraten wäre, seine Ambitionen im Bereich der Auftragsfertigung aufzugeben und sich stattdessen auf die Herstellung eigener Chips zu konzentrieren. Die Citi-Analysten halten an ihrer neutralen Bewertung für die Intel-Aktie fest und behalten ihr Kursziel von 21 Dollar bei, was einem 13-fachen des geschätzten Gewinns pro Aktie für 2026 entspricht. Berichten zufolge setzen Beamte des Weißen Hauses und des Handelsministeriums die beiden Unternehmen unter Druck, eine Einigung zu erzielen, um die langjährige Krise bei Intel zu lösen. Intel hatte im März den ehemaligen Verwaltungsratsmitglied und Branchenveteranen Lip-Bu Tan zum CEO ernannt, um das Unternehmen wieder auf Kurs zu bringen, nachdem es den KI-getriebenen Halbleiterboom verpasst hatte.

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