Jenoptik Aktie: Was Anleger jetzt bedenken sollten
Der Jenaer Technologiekonzern hebt nach starkem Geschäftsjahr die Ausschüttung auf 38 Cent pro Aktie an, blickt jedoch zurückhaltend auf das kommende Jahr.

- Gesamtausschüttung wächst auf 21,8 Millionen Euro
- Gewinn nach Steuern deutlich gestiegen
- Umsatzprognose für 2025 ohne Wachstumsgarantie
- Erholung im Halbleitergeschäft erwartet
Der Technologiekonzern Jenoptik aus Jena plant nach einem erfolgreichen Geschäftsjahr 2024 eine Erhöhung der Dividende für seine Aktionäre. Die Ausschüttung soll auf 38 Cent je Aktie ansteigen, was einer Steigerung von 3 Cent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Gesamtsumme der Ausschüttung würde sich damit um 8,6 Prozent auf 21,8 Millionen Euro erhöhen. Diese Ankündigung erfolgte im Rahmen der Veröffentlichung der finalen Jahreszahlen am Dienstag. Marktexperten hatten allerdings mit einer noch höheren Dividendenanhebung gerechnet, was zu einer gewissen Ernüchterung bei einigen Anlegern führte. Im vergangenen Jahr konnte Jenoptik seinen Umsatz um 5 Prozent auf 1,12 Milliarden Euro steigern. Das Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) wuchs sogar um 6 Prozent auf 222 Millionen Euro, was einer Marge von 19,9 Prozent entspricht. Besonders beeindruckend entwickelte sich der Gewinn nach Steuern, der um etwa 28 Prozent auf 94,2 Millionen Euro anstieg. Der auf die Aktionäre entfallende Anteil belief sich dabei auf nahezu 93 Millionen Euro.
Zurückhaltender Ausblick für 2025
Für das laufende Geschäftsjahr zeigt sich das Unternehmen hingegen vorsichtig und rechnet mit einem verhaltenen Start. Die Prognose sieht einen Umsatz etwa auf Vorjahresniveau vor, wobei die Bandbreite zwischen einem Rückgang und einem Anstieg von jeweils 5 Prozent liegt. Bei der EBITDA-Marge peilt Jenoptik einen Wert zwischen 18 und 21 Prozent an, nach 19,9 Prozent im Vorjahr. Hoffnung macht dem Technologiekonzern vor allem die Aussicht auf einen Aufschwung in der zweiten Jahreshälfte, insbesondere in der Halbleiterausrüstungsbranche. Diese positive Entwicklung setzt allerdings voraus, dass sich die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht weiter verschlechtern. Im Geschäftsbericht betont das Unternehmen dennoch seinen grundsätzlichen Optimismus für die mittelfristige Entwicklung und verweist auf die starke Positionierung in zukunftsträchtigen Märkten.
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