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Johnson & Johnson: Kann der Corona-Außenseiter jetzt aufholen?

Geht es um einen Corona-Impfstoff, schauen die Märkte seit Wochen vor allem auf vier Firmen – BioNTech/Pfizer, AstraZeneca und Moderna. Dabei wird gerne vergessen, dass es auch andere Unternehmen gibt, die an einem Impfstoff forschen, allerdings noch nicht soweit gekommen sind. Einer davon ist der US-Pharmariese Johnson & Johnson.

Immerhin hat auch dieser jetzt einen wichtigen Schritt vorwärtsmachen können. Sowohl in Europa als auch in Kanada haben die jeweiligen Gesundheitsbehörden mit der Überprüfung des von Johnson & Johnson eingereichten Impfstoffkandidaten begonnen. Dieser habe nach vorläufigen Studienergebnissen gute Reaktionen auf den Virus mit der Produktion von Antikörpern und Immunzellen gezeigt.

 

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Die nächsten Schritte

Die Überprüfung wird solange durchgeführt, bis genügend Daten vorliegen, um einen formellen Zulassungsantrag stellen zu können. Wann das soweit sein kann, bleibt abzuwarten. Aber wir haben schon des Öfteren darauf hingewiesen:

Natürlich werden die Sieger im Impfstoff-Wettrennen jetzt erst einmal bevorzugt. Doch die Corona-Impfstoffkampagnen, die folgen werden, werden uns über das nächste und vielleicht auch über Jahre hinaus begleiten. Da hat selbst ein Nachzügler wie Johnson & Johnson noch seine Wachstumschancen, zumal es ja auch immer um Wirksamkeit und letztlich um Preise geht. Ganz abgesehen davon, dass Johnson & Johnson als breit aufgestellter Pharmakonzern natürlich insgesamt starke Perspektiven aufzuweisen hat.

Aktie von Johnson & Johnson muss noch liefern

Fazit: Charttechnisch gesehen hat Johnson & Johnson in der ganzen Corona-Problematik eher eine Außenseiterrolle eingenommen. Das hat aber auch bisher überzogene Bewertungen verhindert. Sollte der mittelfristige Abwärtstrend durchbrochen werden können – auch mit einem weiteren Zulassungserfolg verknüpft, – wäre ein Kauf der Aktie angezeigt.

Chart Johnson & Johnson

Chart Johnson & Johnson

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