Jungheinrich Aktie: Positive Entwicklungen im Fokus!
Der Intralogistik-Konzern plant nach einem soliden Jahr 2024 mit steigenden Auftragszahlen und höherem Umsatz, wobei das After-Sales-Geschäft als Stabilisator wirkt.

- Auftragseingang soll um neun Prozent steigen
- Service-Bereich kompensiert Schwäche bei Neufahrzeugen
- EBIT-Marge mit leichtem Verbesserungspotenzial
- Deutliche Cashflow-Steigerung angestrebt
Die Jungheinrich AG blickt optimistisch auf das Geschäftsjahr 2025, nachdem das Unternehmen 2024 solide Ergebnisse erzielt hat. Die Aktie schloss am Dienstag bei 31,70 Euro, liegt damit aber noch 18,80 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 39,04 Euro, das am 9. April 2024 erreicht wurde. Seit Jahresbeginn konnte das Papier dennoch um beachtliche 26,80 Prozent zulegen.
Im Geschäftsjahr 2024 erzielte Jungheinrich einen Auftragseingang von 1.380 Millionen Euro, was einer leichten Steigerung von einem Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht und die Konsensschätzungen von 1.368 Millionen Euro übertrifft. Der Umsatz belief sich auf 1.469 Millionen Euro – ein Rückgang von vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr, jedoch immer noch ein Prozent über den Markterwartungen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug 114 Millionen Euro, was einer EBIT-Marge von 7,8 Prozent entspricht. Besonders beeindruckend entwickelte sich der freie Cashflow, der mit 431 Millionen Euro die Prognose von über 300 Millionen Euro deutlich übertraf.
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Wachstumsstrategie für 2025
Für das kommende Geschäftsjahr hat der Intralogistik-Spezialist ambitionierte Ziele formuliert. Jungheinrich rechnet mit einem Anstieg des Auftragseingangs um neun Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Umsatz soll um sechs Prozent wachsen. Beim EBIT erwartet das Unternehmen eine leichte Margenverbesserung im Vergleich zu 2024, während beim freien Cashflow eine deutliche Steigerung prognostiziert wird.
Diese Prognosen basieren allerdings auf der Annahme eines stabilen makroökonomischen und geopolitischen Umfelds sowie gleichbleibender Zinssätze. Auch die Auswirkungen kürzlich abgeschlossener Tarifvereinbarungen, die zu höheren Personalkosten führen werden, sind in den Planungen bereits berücksichtigt.
Diversifizierung als Erfolgsfaktor
Trotz des Rückgangs bei den Auftragseingängen für Neufahrzeuge um ein Prozent im Jahresvergleich zeigt sich Jungheinrich widerstandsfähig. Die Kursentwicklung der letzten 30 Tage mit einem Plus von 4,62 Prozent unterstreicht diesen Trend, wobei die Aktie aktuell 8,10 Prozent über dem 50-Tage-Durchschnitt und sogar 14,80 Prozent über dem 200-Tage-Durchschnitt notiert.
Ein wichtiger Stabilitätsfaktor für das Unternehmen ist das wachsende After-Sales-Service-Geschäft, insbesondere im Bereich Ersatzteile. Dieser Geschäftszweig konnte einen Teil des Rückgangs im Neufahrzeuggeschäft kompensieren und trägt maßgeblich zur robusten Gesamtleistung bei. Die strategische Ausrichtung auf diesen Bereich sowie kontinuierliche Investitionen in innovative Lösungen dürften dem Unternehmen helfen, seine Marktposition weiter zu festigen und die für 2025 angestrebten Wachstumsziele zu erreichen.
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