Mercedes-Benz-Aktie: Crash-Gefahr?
Der deutsche Automobilhersteller steht vor Herausforderungen durch die 25-prozentige Zollerhebung in den USA und erwägt Produktionsverlagerungen nach Tuscaloosa.

- US-Zollpolitik belastet Automobilsektor
- Tuscaloosa-Werk benötigt Kapazitätsanpassungen
- Lieferketten erfordern Neustrukturierung
- Finanzieller Druck durch Handelshemmnisse
Liebe Leserinnen und Leser,
es geht los – wenngleich nicht in der gewünschten Richtung. Die Zölle in den USA werden ab jetzt erhoben. Es geht um 25 % auf Fahrzeuge, die erst über die amerikanische Grenze importiert werden. Donald Trump hatte es angekündigt. Sicherlich werden die die Zölle hauptsächlich erst einmal die US-Wirtschaft unter Druck setzen, wie eine Überlegung zeigt. Deren Importe an Rohstoffen und Halbfertigwaren werden sicherlich direkt wesentlich teurer. Diesen Preisdruck müssen die Unternehmen an den US-Verbraucher weiter geben, meinen die Beobachter. So rechnen Experten damit, dass auch Autos von GM und Ford in den USA um im Schnitt 6000 bis 7000 USD teurer werden. Das treibt zusätzlich die bereits anspringende Inflation in den USA. Damit sind Zinssenkungen der US-Notenbank (FED) in weite Ferne gerückt. Auch die Mercedes-Benz wird darunter sicherlich leiden. Denn Mercedes hat in den USA einen großen Absatzmarkt, der bedient werden will oder bedient werden muss. Die Börsen reagieren bereits auf die neue Sorge – und werden derzeit auch keine schnellen Hoffnungen auf eine Umkehr des laufenden Prozesses haben.
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Mercedes-Benz befindet sich nach den jüngsten Kursverlusten mit teils weniger als 5 Euro schon deutlich im Abwärtstrend. Dieser Abwärtstrend wird sich aller Wahrscheinlichkeit nach nicht in einen Crash verwandeln, meinen Trend-Analysten immerhin. Allerdings wird es für die Aktie wie auch für die Aktionäre aktuel sicherlich nicht besonders einfach, sich aus der Umklammerung schnell zu befreien. Die Notierungen sind und bleiben aus der Sicht von Analysten und Investoren dennoch attraktiv, solange die Marke von 50 Euro gehalten wird. Nur gilt es jetzt, die neue Lage im Auge zu behalten.
Mercedes: 325.000 Fahrzeuge in 2024
Im Jahr 2024 hat Mercedes-Benz rund 325.000 Fahrzeuge in den USA verkauft. Davon kam nur ein kleinerer Teil aus der Produktion in den USA. Zwar werden im Werk Tuscaloosa in Vance im Tuscaloosa County, Bundesstaat Alabama in den Vereinigten Staaten rund 280.000 Einheiten pro Jahr hergestellt. Davon geht aber wieder ein großer Teil in den Export.
Restrukturierung und massive Investitionen
In der Theorie ist die Lösung für das Problem ganz einfach. Mercedes muss nur mehr Stückzahlen und vor allem alle Modelle in Tuscaloosa herstellen. In der Praxis ist das aber ein komplizierter und damit teurer Vorgang. Denn wenn das US-Werk nicht mehr exportiert, müssen alle Lieferketten neu strukturiert werden. Die Investitionen in das US-Werk und andere Produktionsstätten weltweit dürfte noch nicht abschätzbare Kosten verursachen.
Auf Mercedes Benz kommen in jedem Fall massive Kosten zu. Seien es die Zölle, die den Wettbewerb in den USA behindern. Oder es sind die Kosten für eine massive Umstrukturierung der Produktionsstätten.
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