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Mit der mRNA-Technologie gegen den Krebs! BioNTech, Defence Therapeutics, Bayer und MorphoSys trumpfen auf

Im Jahr 2018 erhielten insgesamt 18 Millionen Menschen die schockierende Diagnose „Krebs“. Aktuelle Trends sprechen leider dafür, dass diese Zahl in den nächsten Jahren weiter steigen wird. Dank wachsender Forschungserfolge besteht allerdings die Hoffnung, dass die Biotechnologie das Überleben der Betroffenen wahrscheinlicher macht.

Nach Bewältigung der größten Herausforderungen aus der COVID-Pandemie wenden sich die BioTech-Unternehmen wieder ihren langfristigen Forschungsthemen zu. Es geht darum, geeignete Wirkstoffe zu entwickeln oder moderne Therapien auf den Weg zu bringen. Jüngst macht die mRNA-Technologie auch in der Krebsvorsorge von sich reden. Welche Aktien sollte man auf dem Radar haben?

Volkskrankheit Nummer 1 – Die Zahlen sprechen Bände

Warum manche Menschen Krebs bekommen und andere nicht, ist bis heute noch nicht geklärt. Allerdings weiß man inzwischen, dass sich Krebs aufgrund schädlicher Erbgutveränderungen entwickeln kann. Jährlich erkranken etwa 500.000 Menschen neu an der bislang unheilbaren Krankheit, Tendenz steigend! Diese Zahl hat sich in Deutschland seit den 1970er Jahren fast verdoppelt. Und doch können heute aufgrund der klinischen Forschung und der Fortschritte in der Medizin viele Krebserkrankungen besser behandelt werden als noch vor ein paar Jahren.

Steigende Überlebensraten führen dazu, dass Krebs sich zunehmend zu einer chronischen Erkrankung entwickelt. Innerhalb der letzten 10 Jahre hat die altersstandardisierte Krebssterblichkeit bei Frauen um 5% und bei Männern um 12% abgenommen. Bisherige Krebstherapien basieren meist auf dem Prinzip, Krebszellen direkt anzugreifen. Mittlerweile gewinnen jedoch auch innovative Ansätze immer mehr an Bedeutung.

Die immunonkologische Therapie nutzt zum Beispiel das körpereigene Immunsystem des Patienten im Kampf gegen die Krankheit. Anders als beispielsweise bei einer Chemotherapie richten sich die verabreichten Medikamente dabei nicht direkt gegen den Krebs. Stattdessen bewirken sie meist, dass die Immunzellen die mutierten Zellen erkennen, angreifen und zerstören. Idealerweise werden dabei gesunde Körperzellen nicht geschädigt.

BIONTECH – Die mRNA-Therapie aktiviert das Immunsystem

Eine effektive Krebsimpfung ist ein vielversprechendes Konzept, denn Tumorzellen schaffen es bislang immer wieder, das menschliche Immunsystem auszutricksen und so ihre Zerstörung zu verhindern. Sie tarnen sich so geschickt, dass die körpereigene Abwehr den Feind nicht erkennt. Oder sie ist zu schwach, um die Krebszellen in Schach zu halten – der Tumor kann ungehindert weiterwuchern. Künftig soll die Impfung mit Messenger-RNA (mRNA) das körpereigene Immunsystem in die Lage versetzen, übrig gebliebene Tumorzellen besser zu bekämpfen.

Dass der Corona-Impfstoffhersteller BioNTech an einer Vielzahl weiterer Impfstoffe und Medikamente vor allem gegen verschiedene Krebsarten tüftelt, ist seit langem bekannt. Die beiden Biontech-Gründer Özlem Türeci und Ugur Sahin haben sich jüngst in der Presse zuversichtlich gegeben, dass sich verschiedene Krebserkrankungen künftig nicht nur behandeln, sondern sogar heilen lassen. Jetzt wollen die beiden Forscher ihren Ankündigungen auch Taten folgen lassen. Im Dezember 2021 hat das Unternehmen bereits eine Anlage für die Herstellung individualisierter Produkte für die Krebs-Immuntherapie eingeweiht, sie soll ab 2023 in Produktion gehen. Hier können jährlich mehr als 10.000 Chargen für die maßgeschneiderte Therapie krebskranker Menschen hergestellt werden. Basis ist wie beim Corona-Impfstoff das Botenmolekül mRNA.

BioNTech-Mitgründer Sahin räumte ein, dass BioNTech damit ein unternehmerisches Risiko eingeht, denn es gibt “keine Garantie”, dass die Forschungen am Ende Erfolg haben und ein Medikament zugelassen wird. Wenn aber alles gelingt, hat Biontech die Möglichkeit, schnell in die Produktion einzusteigen. Die Immun-Therapie läuft bei jedem Patienten unterschiedlich und mit wenig bekannten Nebenwirkungen.

Der neue Krebsimpfstoff basiert auf der gleichen Technologie wie die mRNA-Impfstoffe gegen Sars-CoV-2. Bei dem vorliegenden Verfahren wird Zellen im Muskelgewebe die Information für die Herstellung spezifischer Antigene verabreicht, die wiederum Erbinformationen des Tumors enthalten – quasi eine Bauanleitung. Im Körper wird dann das gleiche Oberflächenprotein erzeugt, das auch die Tumorzellen tragen. Auf diese Weise wird das Immunsystem in die Lage versetzt, die feindlichen Tumorzellen zu erkennen und kann ihn vernichten.

Die BioNTech-Aktie ist nach ihrem Spitzenwert in 2022 bei rund 460 USD ruhig in das Jahr 2023 gestartet und liegt mit rund 130 EUR aktuell 5% im Hintertreffen. Dennoch hat das Bundesgesundheitsministerium noch über 300 Millionen Dosen des Sars-CoV-2-Impfstoffs Corminaty bestellt. Das sorgt dank verhandelter Abnahmeverpflichtungen für weitere Umsätze in Milliardenhöhe. Das Unternehmen hat mittlerweile rund 20 Mrd. EUR in der Kasse und handelt bei einem KGV 2023e von 8. Charttechnisch ist die Zone 120 bis 130 EUR eine interessante Einstiegszone.

DEFENCE THERAPEUTICS – Mit der eigenen ACCUMTM-Technologie an die Nasdaq

Das kanadische Biotech-Unternehmen Defence Therapeutics (DTC) treibt sein Engagement rund um mRNA-Impfstoffe in Kombination mit dem patentierten Wirkstoffverstärker Accum™ weiter voran. Der Kern der DTC-Plattform besteht in der ACCUMTM-Technologie, die einen präzisen Transport von Impfantigenen oder ADCs in intakter Form zu den Zielzellen ermöglicht.

Als Folge davon können eine verbesserte Effizienz und Wirksamkeit gegen schwere Erkrankungen wie Krebs und Infektionskrankheiten erreicht werden. Zuletzt meldete das Unternehmen die Erteilung eines US-Patents über die Verwendung von Accum™ als sogenannter Drop-In-Verstärker zur Steigerung der Immunogenität und Leistungsfähigkeit nahezu aller zellbasierten oder Protein-Impfstoffe. „Die Erteilung des Patents ebnet uns den Weg, neue, sichere und effektive Impfungen und Wirkstoffe in den Bereichen Krebs und Infektionskrankheiten zu entwickeln”, kommentiert Sébastien Plouffe, CEO von Defence Therapeutics und verweist auf die große Flexibilität des Wirkstoff-Verstärkers Accum™.

Gemeinsam mit einem europäischen Partner steht bei den Kanadiern im Fokus, eigens entwickelte mRNA-Impfstoffe gegen Krebs mit seiner Accum™-Technologie zu kombinieren und in einer Studie gegen den Impfstoff ohne Accum™ antreten zu lassen. Diese Untersuchung soll zeigen, dass die Accum™-Technologie geeignet ist, die Wirksamkeit von Vakzinen und anderen Stoffen zu verbessern. Parallel sind Phase-1-Studien rund um Hautkrebs, Lymphdrüsenkrebs, Brustkrebs und Dickdarmkrebs geplant.

Zusätzlich steht eine Phase-1-Studie rund um das hochdosierte AccuTOX™ an, welches als Chemotherapeutikum bei Lungenkrebs eingesetzt werden soll. Addiert man das Marktpotenzial rund um die mRNA-Therapeutika, die Behandlung von Lungenkrebs und die ebenfalls von Defence Therapeutics entwickelte Impfung gegen das HP-Virus, das unter anderem Gebärmutterhalskrebs auslösen kann, so kann in den nächsten Jahren bis 2023 ein Marktpotenzial von mehr als 100 Mrd. USD im Raum stehen, das berechnen zumindest Marktforscher.

Gestern meldete das innovative Unternehmen aus Kanada, dass bei der Validierung seines ARM-Impfstoffkandidaten bei einem Melanom-Modell mit einer Heilungsrate von 60% erreicht werden konnte. Defence setzte hierbei eine Variante von AccumTM (A1) ein, um mesenchymale Stromazellen (“MSCs”) so zu reprogrammieren, dass diese sich wie antigenpräsentierende Zellen verhalten. Dieser Universalimpfstoff konnte Tiere mit bestehenden Tumoren heilen, wobei die hierbei festgestellte therapeutische Wirkung zusammen mit dem Immuncheckpoint-Inhibitor „anti-PD-1“ einen Synergieeffekt auslöste. Die geimpften Tiere überlebten und die große Mehrheit dieser Tiere stießen den Tumor ab und blieben für mehr als 3 Monate tumorfrei.

Auf der Grundlage dieser überzeugenden Ergebnisse und der damit offensichtlichen therapeutischen Validierung setzt Defence die Aktivitäten bei diesem Impfstoff weiterhin mit Hochdruck fort. Das aktuelle Programm wurde gemäß demselben Protokoll wie für eine potenzielle klinische Phase I-Krebsstudie vorbereitet, wobei das Melanomzellen-Lysat eingesetzt wurde, um den ARM-Impfstoff vor der Impfung zu verstärken.

Sebastien Plouffe, CEO @ Defence Therapeutics

“Dieses Experiment stellt einen wichtigen Schritt in unserem Fortschrittsplan dar, da es zeigt, dass der ARM-Impfstoff von Defence gegen jeden beliebigen Krebstyp eingesetzt werden kann”, erklärte Herr Plouffe, der CEO von Defence Therapeutics.

Defence arbeitet derzeit daran, die Produktion seines ARM-Impfstoffs im ersten Quartal 2023 aufzunehmen, um in Q3/Q4 eine klinischen Phase I-Krebsstudie für die Behandlung von Patienten mit soliden Tumoren zu starten. Die Aktie von Defence Therapeutics (DTC) hatte Mühe die ganzen guten Daten entsprechend einzupreisen. Zu wenig Stücke sind derzeit auf dem Markt zu haben, das katapultierte den Kurs seit Oktober um über 200% nach oben.

Sollte den positiven Studienergebnissen auch noch ein NASDAQ-Listing folgen (derzeit noch OTC), sind die Wege für einen langfristigen Erfolg der Aktie geebnet. Die im Umlauf befindlichen 37,85 Mio. Aktien liefern einen Unternehmenswert von rund 125 Mio. EUR. Wenn der Durchbruch bei der Krebs-Impfung gelingt, ist Defence Therapeutics aus dem Stand ein Milliarden-Unternehmen. Weiter zukaufen, die Story rollt gerade erst an!

BAYER – Große Phantasie durch Abspaltungsgerüchte

Ende November teilte Bayer mit, dass die britische Arzneimittelbehörde Medicines and Healthcare Products Regulatory Agency den Wirkstoff „Nubeqa“ in Kombination mit einer Androgen-Deprivations-Therapie (ADT) und der Chemotherapie „Docetaxel“ sofort zulassen wird. Nubeqa, welches Bayer zusammen mit dem finnischen Pharmaunternehmen Orion Corporation entwickelt hat, hat sich im Jahr 2022 gut entwickelt und seinen Umsatz im dritten Quartal des Jahres auf 127 Mio. EUR fast verdoppelt.

Die nachhaltigen Erfolge von Bayers Health-Sektor schüren die Phantasie, dass der Konzern seine bereits oft vermutete Aufspaltung nun im Jahr 2023 vollziehen wird. Die Anleger hoffen dabei, dass der Bewertungsabschlag, mit dem das Unternehmen gehandelt wird, durch eine Aufspaltung verringert werden könnte. So gibt es unter den aktivistischen investorengruppen auch erste kleinere Beteiligungen zu vermelden. Die Hedgefonds Inclusive Capital Partners und Bluebell Capital Partners gaben den Einstieg beim Pharma- und Agrar-Riesen schon bekannt.

Die Logik liegt in der unterschiedlichen Bewertung von Pharma und Agrarchemie. Während Pharmawerte mit etwa KGV 15 gehandelt werden, liegen Saatgut-Unternehmen wegen der Ukraine-Krise deutlich höher in der Gunst der Investoren. Hier werden auch mal Ratios von 20 bezahlt. Mindestens 55% des in diesem Jahr zu erwartenden operativen Gewinns von Bayer entfallen auf den Health-Bereich, der Rest auf die Agrarsparte. Mit einem KGV von 7 ist aber kein Bereich von der Börse entsprechend bewertet.

Aktuell ist das Unternehmen wegen der teuren Monsanto-Übernahme noch mit rund 43 Mrd. USD verschuldet. Mit dem spitzen Bleistift gerechnet, würden die einzelnen Sparten von Bayer bei einer Trennung 50% bis 80% Wertzuwachs generieren. Aus diesem Betrachtungswinkel lassen sich auch die jüngst stark angehobenen Kursziele der bekannten Research-Häuser erklären.

Über 50% Kurspotenzial wird der Bayer-Aktie derzeit von einigen Experten zugesprochen. Bernstein Research hat z.B. ein „Outperform“-Rating mit Kursziel 94 EUR verkündet. Die UBS votiert mit „Kauf“ und legt die Latte auf 99 EUR. Etwas verhaltener mit „Overweight“ und Kursziel 80 EUR erscheint heute Barclays auf dem Radar. Eine Aufspaltung wird derzeit erst gerüchteweise herumgereicht und ist noch nicht Teil dieser Analysen. Wer auf die Spekulation setzen will, steigt bei rund 55,5 EUR ein. Damit kauft man eine 2023er Bewertung von KGV 7,2 und eine Dividendenrendite von rund 4%. Charttechnisch ist der Wert ganz gut bei 48 EUR abgesichert.

MORPHOSYS – Nach dem Abverkauf der Blick nach vorne

MorphoSys hatte Ende November eine verpatzte Studienreihe mit Roche zu Alzheimer veröffentlicht. Der Kurs ging innerhalb von 24 Stunden mit minus 40% bis auf rund 14 EUR gewaltig auf Tauchstation und fiel in der Folgezeit sogar unter 12 EUR. In den Stellungsnahmen verlor das Management gar nicht viel Zeit mit der Erklärung dieses Ereignisses, denn Alzheimer ist nicht im zentralen Fokus der Münchener. Damit wurde klar, dass die Blickrichtung für MorphoSys auf die klinischen Studien zu Pelebrasib und die Einnahmen durch Monjuvi gerichtet ist.

Anfang des Jahres 2023 gab es nun Neuigkeiten zum wichtigsten Hoffnungsträger Pelabresib zur Behandlung von Knochenmarkkrebs (Myelofibrose). Die seltene Krebsart ist schwer behandelbar, ein Durchbruch auf diesem Gebiet wäre für jedes Unternehmen ein großer wirtschaftlicher Erfolg. Wie aus der Firmen-Präsentation im Rahmen der JP Morgan Health Care Conference in San Francisco hervorgeht, zeigten die Daten zu Pelabresib in Kombination mit dem Wirkstoff Ruxolitinib bei der Erstlinienbehandlung tiefgreifende und dauerhafte Verbesserungen sowohl des Milzvolumens als auch der Symptomwerte zum Teil bis hinein in die 72. Woche nach Verabreichung. Auch bestätigte MorphoSys frühere Angaben, wonach Pelabresib eine mögliche krankheitsmodifizierende Wirkung haben könnte. Das ergibt sich aus der Analyse der Biomarker.

Jean-Paul Kress, CEO @ Morphosys

“Mit Pelabresib haben wir die großartige Möglichkeit, den Therapiestandard bei Myelofibrose zu verbessern und den Einsatz auf andere myeloische Erkrankungen auszudehnen, in denen ein hoher medizinischer Bedarf besteht”, sagte CEO Jean-Paul Kress.

Die Studien-Ergebnisse zu Pelabresib sollen bereits Anfang 2024 verfügbar sein, auf eine Zulassung hofft MorphoSys im Jahr 2025, das wäre dann das zweite eigene Medikament des früheren Auftragsherstellers. MorphoSys schreibt wegen seiner kostspieligen Forschung seit Jahren rote Zahlen und steht deshalb unter großem Erfolgsdruck, denn auch beim Umsatzbringer Monjuvi zeigt sich mit zunehmender Konkurrenz, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen.

Nach starken Abverkäufen hatte die MorphoSys-Aktie im Vorjahr fast 70% Verlust erlitten. Die US-Investmentbank Morgan Stanley senkte Anfang Januar ihr Votum von “Equalweight” auf “Underweight” und revidierte das Kursziel von 17 auf 12,50 EUR. Seit dem Tief bei rund 11,80 EUR hat der Kurs aber stark nach oben gedreht und macht sich auf in Richtung 20 EUR. Auf dem Weg dorthin lauern noch einige Widerstände, helfen könnte bei guten fundamentalen Nachrichten allerdings die ausgiebige Shortquote von derzeit etwa 3% des Kapitals. Setzen Sie den Wert auf die Beobachtungsliste, das Jahr 2023 wird hier sehr spannend. MorphoSys hatte im Hoch 2020 bei immerhin 146 EUR notiert, momentan notiert sie 50% unter dem Barmittelbestand.

FAZIT

Das Jahr ist gerade mal vier Wochen alt und die Börsen feiert schon wieder. Grund ist wohl die etwas bessere Erwartungshaltung zur Konjunkturentwicklung und eine erhoffte Abschwächung der Teuerungsrate. Für die in 2022 gescholtenen BioTech-Titel könnte durch Rückkehr der Risiko-Investoren eine neue Haussephase eingeläutet werden.

Im Vorjahr hatten die Titel wegen gestiegener Refinanzierungskosten und dem Abverkauf an der Nasdaq einen regelrechten Crash erleben müssen. Mit Blick auf die Erfolge in der Krebsforschung scheinen derzeit BioNTech, Bayer und Defence Therapeutics hoch interessant. MorphoSys muss im laufenden Jahr den Beweis liefern, dass die ambitionierte Pipeline mittelfristig einen Blockbuster liefern kann.