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Neuer Auftrag für GEA

Der Düsseldorfer Konzern GEA hat von MSP Engineering einen größeren Auftrag für die Ausrüstung einer neuen, hochmodernen Anlage von Tianqi Lithium Australia zur Förderung und Aufbereitung von Lithium erhalten.

© GEA Group

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Die Anlage soll in Westaustralien, 38 km südlich von Perth, entstehen. Der MDAX-Konzern wird dabei die Eindampf-, Kristallisierungs- und Trocknungstechnik für die Anlage liefern und installieren.

Der Tianqi Lithium-Konzern ist der weltweit führende Hersteller von Lithium-Konzentrat aus Spodumen. Er errichtet derzeit eine Anlage für die Abtrennung und Reinigung von Lithium-Hydroxid in Kwinana. Dort sollen jährlich rund 161.000 Tonnen Konzentrat in 24.000 Tonnen Lithium-Hydroxid umgewandelt werden, das vor allem für Lithium-Ionen-Batterien verwendet wird.

Der Auftrag von GEA umfasst die Entwicklung, Fertigung, Prüfung und Inbetriebnahme der wichtigsten Prozessanlagen zur Erzeugung und Verpackung des reinen Lithium-Hydroxid-Monohydrats  sowie eines Nebenprodukts.

“GEA verfügt über umfangreiche Erfahrungen bei der Realisierung von Anlagen zur Lithium-Verarbeitung und hält hierfür ein breites Technologie-Portfolio bereit, das die gesamte Produktionskette der Lithium-Herstellung abdeckt.” Dies erklärte Niels Erik Olsen, Vorstandsmitglied der GEA Group Aktiengesellschaft und verantwortlich für die Business Area Solutions.

GEA ist einer der größten Systemanbieter für die nahrungsmittelverarbeitende Industrie sowie ein breites Spektrum von Prozess-Industrien mit einem Konzernumsatz von rund 4,6 Mrd. Euro in 2015.

Das Unternehmen konzentriert sich als international tätiger Technologiekonzern auf Prozesstechnik und Komponenten für anspruchsvolle Produktionsprozesse in unterschiedlichen Endmärkten. Der Konzern generiert mehr als 70 % seines Umsatzes aus der langfristig wachsenden Nahrungsmittelindustrie. Zum 30. September 2016 beschäftigte man weltweit rund 17.000 Mitarbeiter.

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