Palantir-Aktie: Panischer Ausverkauf!
Nach Berichten über mögliche Budgetkürzungen im US-Verteidigungsministerium erleidet die Palantir-Aktie einen deutlichen Kursrückgang. Die Marktreaktion erscheint überzogen.
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- Kursverluste von über 12% an der Nasdaq
- Pentagon plant angeblich 8% Budgetkürzung pro Jahr
- Bestehende Verträge bleiben zunächst unberührt
- Politische Umsetzbarkeit der Kürzungen fraglich
Liebe Leserinnen und Leser,
dieser Tag wird in die Börsengeschichte eingehen. Die Trend-Aktie von Palantir ist regelrecht zusammengebrochen. Die Notierungen haben am Ende einen Verlust in Höhe von über 8 % hinnehmen müssen. Anfangs waren sogar mehr als 15 % Verlust verzeichnet worden. In den USA sind am Vortag an der Nasdaq am Ende Verluste in Höhe von über 12 % zusammengekommen.
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Palantir leidet unter einem einzigen Bericht
Hintergrund der Entwicklung ist ein Bericht aus den USA. Danach muss das Verteidigungsministerium jährlich eine Einsparung in Höhe von 8 % vornehmen. Das würde demnach auch die Palantir treffen, die als KI-Spezialunternehmen auch Verträge mit dem Pentagon hat.
Die ganze Geschichte ist nicht besonders glaubwürdig. Denn Donald Trump kann nur wenig Interesse daran haben, die Ausgaben zu kürzen, oder sie radikal zu kürzen. In 1,5 Jahren finden in den USA die wichtigen Mid-Terms-Wahlen statt. Die entscheiden darüber, ob er weiterhin das Repräsentantenhaus und den Kongress hinter sich bringen kann. Genau das wird dann wohl in Frage stehen, wenn gekürzt wird. Das Verteidigungsministerium in den USA ist eine der Herzkammern der Regierung.
Die Berichte fußen wohl auf der allgemeinen Sparwelle, die in den USA den Behörden gegenüber entwickelt wurde. Verständlich ist dies in einem Punkt: Wenn alle sparen müssen, beispielsweise „alle“ 8 %, dann ja auch das Pentagon. So könnte die Geschichte zustande gekommen sein.
Die Notierungen allerdings haben übermäßig reagiert. 8 bis 15 % Verlust sind oder waren so nicht nachvollziehbar. Auf der anderen Seite gilt auch, dass die Kurse der Aktie ohnehin noch immer im Aufwärtstrend sind.
Die 100- und die 200-Tage-Linie sind ausgesprochen weit entfernt. Es geht um eine Distanz von mehr als 48 % bzw. auch über 112 %. Die Aktie ist aus dieser Sicht noch klar im Aufwärtstrend und wird so schnell auch nicht daraus zu verdrängen sein. Allerdings soll man, so werden es sich einige Investoren denken, auch nicht gegen den Markt wetten.
Die Aktie ist ohnehin sehr teuer, das KGV liegt bei über 350 (auch heute noch). Deshalb waren wirtschaftlich orientierte Experten stets der Meinung, dass die Aktie mit Vorsicht zu genießen wäre. Dabei trifft der Titel nun auf die Trend-Entwicklung. Aus Sicht der Trendfolge würden die Analysten sagen, dass immer noch kein Risiko vorliegt. Aus der Wahrnehmung der kombinierten Analyse, der wirtschaftlich hohen Bewertung und der technischen Trendfolge, ergibt sich hingegen eine andere Sicht. Dann wäre tatsächlich die Möglichkeit da, dass die Aktie nun einen Weg nach unten antritt. Die Notierungen werden dann aus der Wahrnehmung von Analysten und auch von einigen Beobachtern schlicht und einfach ohne Gegenwehr ggf. weiter nach unten purzeln.
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