Pfizer Aktie: Erste Schwächen sichtbar
Der Pharmakonzern veräußert seinen kompletten 7,3% Anteil am britischen Konsumgüterunternehmen und fokussiert sich auf Kerngeschäfte zur Stabilisierung nach der Pandemie

- Komplettverkauf von 662 Millionen Haleon-Aktien
- Haleon kauft eigene Anteile zurück
- Umsatzprognose zwischen 61-64 Milliarden Dollar
- Aktie unter Jahresanfangswert und 52-Wochen-Hoch
Pfizer hat am 18. März 2025 den Verkauf seines verbleibenden 7,3%-Anteils an Haleon bekanntgegeben. Der Pharmariese veräußert dabei rund 662 Millionen Stammaktien des britischen Konsumgüterunternehmens, das 2022 aus der Zusammenlegung der Konsumgütersparten von GSK und Pfizer hervorgegangen war. Die Pfizer-Aktie schloss gestern bei 24,18 Euro und liegt damit knapp 7 Prozent unter dem Jahresanfangswert.
Zusätzlich zum Aktienverkauf hat Haleon zugestimmt, eigene Anteile im Wert von 220 Millionen Dollar von Pfizer zurückzukaufen. Nach Abschluss dieser Transaktion wird BlackRock Investment Management (UK) Ltd mit einem über 5-prozentigen Anteil zum größten Aktionär von Haleon aufsteigen.
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Finanzprognose für das laufende Jahr
Im Dezember 2024 veröffentlichte Pfizer seinen Finanzausblick für 2025 und prognostizierte einen Umsatz zwischen 61 und 64 Milliarden Dollar, was den Erwartungen der Wall Street entspricht. Der bereinigte Gewinn pro Aktie soll zwischen 2,80 und 3,00 Dollar liegen. Das Unternehmen geht davon aus, dass die Verkäufe seiner COVID-19-Produkte auf dem Niveau von 2024 bleiben werden, ausgenommen einmalige Einnahmen aus staatlichen Käufen von Paxlovid.
Diese Prognosen spiegeln die Bemühungen des Unternehmens wider, nach dem Ende der Pandemie seine Umsatzströme zu stabilisieren und sich auf das Kerngeschäft zu konzentrieren. Interessanterweise liegt der aktuelle Kurs mehr als 16 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 29,04 Euro, das Ende Juli 2024 erreicht wurde. Die letzten 30 Tage verzeichneten einen Rückgang von 5,12 Prozent, wobei die Aktie auch unter ihrem 200-Tage-Durchschnitt von 25,68 Euro notiert.
Strategische Neuausrichtung angesichts von Marktherausforderungen
Pfizer setzt inmitten verschiedener Herausforderungen, darunter Druck von aktivistischen Investoren und sich verändernde Marktbedingungen, weiterhin auf strategische Akquisitionen und Veräußerungen, um seine Geschäftstätigkeit zu optimieren und den Shareholder Value zu steigern. Die Pharmabranche steht jedoch weiterhin unter Beobachtung wegen ihrer Preisstrategien und der Wirksamkeit neuer Medikamentenentwicklungen.
Mit einer relativ moderaten Volatilität von annualisierten 19,81 Prozent über die letzten 30 Tage zeigt sich die Pfizer-Aktie trotz der herausfordernden Marktbedingungen vergleichsweise stabil, wenngleich sie sich derzeit nur knapp 3 Prozent über ihrem 52-Wochen-Tief vom November 2024 bewegt.
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