Puma Aktie: Krisenstimmung macht sich breit!

Der Sportartikelhersteller verzeichnet erhebliche Kursverluste aufgrund neuer US-Importzölle auf asiatische Produktionsländer und steht vor logistischen Herausforderungen.

Die Kernpunkte:
  • Wertpapier auf 8-Jahrestief gefallen
  • Zollsätze bis 49% auf Fertigungsländer
  • Preiserhöhungen von 10-12% erwartet
  • Produktionsverlagerung kurzfristig unmöglich

Die Aktie des deutschen Sportartikelherstellers Puma befindet sich in einem dramatischen Abwärtstrend. Am gestrigen Handelstag verzeichnete das Wertpapier einen empfindlichen Rückgang von 4,88 Prozent und verlor damit 99 Cent gegenüber dem Vortagesschluss. Dies reiht sich ein in eine besorgniserregende Entwicklung der letzten Monate: Innerhalb eines Quartals hat sich der Wert der Puma-Aktie mehr als halbiert und notiert nun auf einem 8-Jahrestief. Hauptursache für den jüngsten Kurseinbruch sind die von US-Präsident Donald Trump angekündigten neuen Zölle auf Importe aus wichtigen asiatischen Produktionsländern. Vietnam, wo Sportartikelhersteller wie Puma in den vergangenen Jahren vermehrt produzieren ließen, um der Abhängigkeit von China zu entgehen, wird mit einem Zollsatz von 46 Prozent belegt. Weitere betroffene Länder sind Kambodscha mit 49 Prozent, Bangladesch mit 37 Prozent und Indonesien mit 32 Prozent. Zusätzlich wurden die Zölle auf chinesische Waren um weitere 34 Prozentpunkte erhöht. Diese Maßnahmen treffen Puma und andere Sportartikelhersteller besonders hart, da sie ihre Produktionsketten in den letzten Jahren gezielt diversifiziert hatten, um weniger abhängig von einem einzelnen Produktionsstandort zu sein.

Keine schnellen Lösungsmöglichkeiten in Sicht

Die neue Zollsituation stellt Puma vor ein komplexes Dilemma. Der Sportartikelhersteller hat bereits angekündigt, die Situation zu evaluieren und „schnell zu reagieren“. Doch Experten zufolge sind die Handlungsspielräume begrenzt. Eine Verlagerung der Produktion in andere Regionen würde Jahre, nicht Tage benötigen. Kurzfristig könnten Unternehmen versuchen, den Schmerz durch Neuverhandlung von Lieferanten- und Händlerverträgen zu verteilen und die Belastung entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu verteilen. Branchenanalysten schätzen jedoch, dass selbst bei optimaler Strategie Preiserhöhungen von 10 bis 12 Prozent notwendig wären, um allein die Auswirkungen der Vietnam-Zölle auszugleichen. Dies könnte Konsumenten abschrecken und die Gewinnmargen weiter unter Druck setzen. Die Marktsituation bleibt für Puma-Aktionäre damit äußerst angespannt, zumal die Aktie mit einem Minus von etwa 10 Prozent am Tag der Zollankündigung bereits stark reagierte und sich damit im Gleichklang mit anderen betroffenen Sportartikelherstellern wie Nike und Adidas bewegt.

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