Renk Aktie: Solide Entwicklung im laufenden Jahr
Der Panzergetriebe-Hersteller erlebt trotz MDax-Aufnahme eine unerwartete Korrektur, bleibt aber mit 154% Jahresplus Branchenführer und prognostiziert weiteres Wachstum.

- Kursrückgang trotz positiver Gesamtentwicklung
- Rüstungsausgaben als Wachstumstreiber
- Umsatzsteigerung auf 1,1 Milliarden Euro
- EBIT-Prognose zwischen 210-235 Millionen Euro
Renk verzeichnete am Freitag einen unerwarteten Kursrückgang von 5,3 %. Diese Entwicklung kam für die meisten Beobachter überraschend, da der Titel in den vorangegangenen Tagen kontinuierlich an Wert gewonnen hatte und mit 46,18 Euro kurz davor stand, ein neues Hoch zu erreichen. Die Handelswoche endete nun mit einem Kurs von 43,74 Euro auf einem enttäuschenden Niveau.
Der grundlegende Aufwärtstrend bleibt jedoch intakt. Die Stimmung rund um die Aktie ist weiterhin positiv, nicht zuletzt aufgrund der kürzlichen Aufnahme des Titels in den MDax. Dennoch scheint etwas die Anleger zu verunsichern.
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Momentaufnahme oder nur eine kurze Verschnaufpause?
Das Gesamtbild für Renk präsentiert sich nach wie vor positiv. Mit einem außergewöhnlichen Kursplus von 154% seit Jahresbeginn positioniert sich der Panzergetriebe-Spezialist an der Spitze der Branchenperformer. Die beeindruckende Kursentwicklung wird durch solide Geschäftszahlen gestützt. CEO Alexander Sagel betonte am Mittwoch: „Die Nachfrage nach RENK-Produkten ist auch aufgrund der weltweiten geopolitischen Entwicklungen ungebrochen hoch.“ Im vergangenen Geschäftsjahr konnte das Unternehmen seinen Umsatz um nahezu 25% auf 1,1 Milliarden Euro steigern – ein deutliches Indiz für die wachsende Bedeutung des Rüstungssektors.
Optimistische Prognosen trotz Kursschwäche
Für das laufende Geschäftsjahr rechnet Renk mit einem bereinigten Betriebsgewinn (EBIT) zwischen 210 und 235 Millionen Euro, nach 189 Millionen Euro im Vorjahr. Bemerkenswert ist, dass diese Prognose die potenziellen Auswirkungen des von der Bundesregierung angekündigten Sondervermögens zur Stärkung der Bundeswehr noch nicht berücksichtigt. Das selbstgesteckte Ziel eines jährlichen Wachstums von mindestens 15% erscheint vor diesem Hintergrund durchaus realistisch.
Geopolitische Spannungen als Wachstumstreiber
Die anhaltenden geopolitischen Konflikte weltweit und die damit verbundene Erhöhung der Verteidigungsausgaben in zahlreichen Ländern schaffen ein günstiges Marktumfeld für Rüstungsunternehmen wie Renk. Als Spezialist für Getriebe und Antriebstechnik, die in Panzern und anderen militärischen Fahrzeugen zum Einsatz kommen, profitiert das Unternehmen direkt von dieser Entwicklung.
Der aktuelle Kursrückgang könnte daher lediglich auf Gewinnmitnahmen zurückzuführen sein, während der grundlegende positive Trend weiterhin Bestand hat.
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