Siemens Energy Aktie: Gute Nachrichten danken mal wieder!

Der Energiekonzern verkauft 90% seiner Windaktivitäten in Indien an ein TPG-geführtes Konsortium und profitiert möglicherweise von deutschen Gaskraftwerksplänen

Die Kernpunkte:
  • Strategische Neuausrichtung mit TPG-Partnerschaft
  • Fokusverschiebung auf andere Kernmärkte
  • Aktie reagiert positiv auf Transaktionsnachricht
  • Potenzial durch geplanten Gaskraftwerksausbau

Siemens Energy verkauft einen Mehrheitsanteil von 90 Prozent seiner indischen Windkraftsparte und gibt damit seiner Tochtergesellschaft Siemens Gamesa eine neue strategische Ausrichtung. Das DAX-notierte Unternehmen teilte am Mittwoch mit, dass Siemens Gamesa eine strategische Partnerschaft mit einem Konsortium unter Führung des Beteiligungsunternehmens TPG eingehen wird. In diesem neuen Gemeinschaftsunternehmen behält Gamesa lediglich einen Anteil von zehn Prozent. Finanzielle Einzelheiten wurden nicht bekannt gegeben, und die behördlichen Genehmigungen stehen noch aus. Dieser Schritt ist besonders bemerkenswert angesichts des wachsenden indischen Marktes für Windenergie, der bis 2032 voraussichtlich eine Kapazität von 57 Gigawatt erreichen wird. In das Joint Venture bringt Gamesa etwa tausend Beschäftigte sowie zwei Produktionsstandorte in Indien ein. Die Neuausrichtung ermöglicht es dem Unternehmen, seinen strategischen Fokus auf andere Kernmärkte zu verlagern, während TPG mit seiner Finanzkraft und regionalen Expertise die Herstellung, Installation und Wartung von Onshore-Turbinen in Indien und Sri Lanka vorantreibt. Die Siemens Energy-Aktie reagierte positiv auf diese Nachricht und verzeichnete einen Anstieg von 1,74 Prozent auf 60,68 Euro im XETRA-Handel. Laut Analyst Ajay Patel von Goldman Sachs könnte dieser strategische Schritt dazu beitragen, den Bewertungsabstand zum Konkurrenten GE Vernova zu verringern.

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Kursauftrieb durch Gaskraftwerkspläne der künftigen Koalition

Ein weiterer Grund für die positive Kursentwicklung ist ein aktueller Bericht des Handelsblatts zu den laufenden Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD. Demnach planen die Verhandlungspartner den raschen Ausbau von Back-up-Kraftwerken. Laut der dem Handelsblatt vorliegenden Abschlussvereinbarung der Arbeitsgruppe Klima und Energie wird der Bau von bis zu 20 Gigawatt an Gaskraftwerksleistung bis 2030 angestrebt. Dies könnte für Siemens Energy erhebliche Geschäftschancen eröffnen, da das Unternehmen nicht nur schlüsselfertige Kraftwerke bauen, sondern auch deren Betrieb und Wartung übernehmen kann. Am Handelstag führte die Siemens Energy-Aktie zeitweise die Gewinnerliste im DAX an, noch vor Zalando und Vonovia. Trotz dieses Auftriebs befindet sich die Aktie allerdings noch immer in einer Konsolidierungsphase seit ihrem Rekordhoch Mitte Februar.

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