TSMC Aktie: Angeknackstes Vertrauen
Der taiwanesische Halbleiterriese erwägt Beteiligung an US-Produktionsstätten während die Aktie unter Druck gerät – Quartalsergebnisse am 17. April erwartet

- Mögliche 20-Prozent-Beteiligung an Intel-Produktionsstätten
- Kursrückgang von 31,74 Prozent seit Jahresbeginn
- Günstigere Bewertung beim 15,6-fachen des 2025er-Gewinns
- Langfristig positive Aussichten trotz aktueller Volatilität
Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) verzeichnet derzeit erhebliche Kursschwankungen nach Berichten über ein mögliches Joint Venture mit Intel und vor der bevorstehenden Veröffentlichung der Quartalsergebnisse. Die Aktie des Halbleiterherstellers schloss am Freitag mit 134,20 Euro, was einem Tagesverlust von 6,02 Prozent entspricht. Innerhalb der letzten 30 Tage hat das Papier mehr als 21 Prozent an Wert eingebüßt, wodurch die bisherige Jahresbilanz auf minus 31,74 Prozent gesunken ist.
Die jüngsten Kursbewegungen wurden maßgeblich durch Meldungen über Gespräche zu einem möglichen Joint Venture mit Intel ausgelöst. Berichten zufolge erwägt TSMC, einen 20-prozentigen Anteil an einer neuen Gesellschaft zu übernehmen, die Intels Fabriken betreiben würde. Diese Initiative scheint teilweise auf Druck der US-Regierung zurückzuführen zu sein, die inländische Halbleiterproduktionskapazitäten stärken möchte. Die vorgeschlagene Struktur ähnelt früheren Gesprächen, die TSMC mit Nvidia, AMD und Broadcom über Investitionen in Intels Fertigungsbetriebe geführt hatte.
Strategische Vorteile der Partnerschaft
Durch eine solche Kooperation könnte TSMC zusätzliche Fertigungskapazitäten in den USA gewinnen und gleichzeitig seine Führungsposition in der Herstellung fortschrittlicher Chips weiter festigen. Für Intel könnte die Partnerschaft eine Lösung für technische Herausforderungen im Bereich der Auftragsfertigung darstellen. Die jüngsten Kursverluste haben auch zu einer attraktiveren Bewertung geführt – TSMC wird nun mit dem 15,6-fachen der für 2025 geschätzten Gewinne gehandelt, verglichen mit einem Fünfjahresdurchschnitt von etwa dem 20-fachen.
Trotz des aktuellen Rückgangs liegt der Kurs noch knapp 12 Prozent über dem 52-Wochen-Tief von 120 Euro, das im April 2024 erreicht wurde. Mit einem 14-Tage-RSI von 65,5 und einer annualisierten 30-Tage-Volatilität von fast 50 Prozent bleibt die Aktie jedoch anfällig für weitere Schwankungen.
TSMC wird seine Ergebnisse für das erste Quartal 2025 am 17. April veröffentlichen. Das Unternehmen verfügt weiterhin über solide Fundamentaldaten mit einer Gewinnmarge von über 40 Prozent und einer Eigenkapitalrendite von 30 Prozent. Obwohl die kurzfristige Performance von den Quartalsergebnissen und weiteren Details zur Intel-Partnerschaft abhängen wird, bleibt die langfristige Perspektive aufgrund der dominanten Position des Unternehmens in der Halbleiterfertigungsbranche und der geplanten US-Investitionen in Höhe von 100 Milliarden Dollar für viele Marktbeobachter positiv.
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