Varta-Aktie: Es zerbricht einfach nicht!
Trotz bevorstehender Börsenentnahme erlebt die Varta-Aktie einen überraschenden Anstieg von 26 Prozent, während die langfristigen Aussichten weiterhin kritisch bleiben.
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- Kurzfristiger Kursgewinn nach deutlichem Einbruch
- Geplantes Delisting bei anhaltender Spekulation
- Neuverteilung zwischen Tojner und Porsche geplant
- Dramatischer Wertverlust über zwölf Monate
Die Varta-Aktie verzeichnete am Mittwoch einen bemerkenswerten Kursanstieg von rund 26 %. Dieser Aufschwung erfolgte nach einem schwachen Vortag, an dem die Notierungen um etwa 15 % eingebrochen waren. Voraussichtlich wird der Kurs am Ende des Handelstages bei 1,40 Euro liegen. Trotz dieser positiven Entwicklung ist die Aktie diesen Wert vermutlich nicht wirklich wert, was an den Märkten nicht durchgängig reflektiert zu sein scheint. Offenbar gibt es Marktteilnehmer, die auf eine mögliche Trendwende spekulieren.
Bevorstehender Börsenrückzug wirft Fragen auf
Es steht fest, dass die Varta-Aktie in absehbarer Zeit von der Börse genommen werden soll. Überraschend ist jedoch, dass die Märkte diese Tatsache nicht kontinuierlich in ihre Bewertungen einfließen lassen. Der heutige Kurssprung um 26 % deutet darauf hin, dass einzelne Akteure dem Wertpapier deutlich mehr Potenzial zuschreiben als der Gesamtmarkt.
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Langfristiger Abwärtstrend trotz kurzfristiger Erholung
Diese optimistische Einschätzung erscheint jedoch fragwürdig. Die Märkte haben in ihrer Gesamtbeurteilung die massive Abwärtsbewegung der Aktie korrekt antizipiert. Mit dem angekündigten Börsen-Exit wird der Kurs voraussichtlich auf null fallen. Trotz des aktuellen Aufschwungs und einer Erholung von insgesamt 43 % in den vergangenen vier Wochen steht in der Zwölf-Monats-Betrachtung ein drastischer Kursverlust von 91,8 % zu Buche.
Neuordnung der Eigentumsverhältnisse
Das De-Listing der aktuell gehandelten Aktie scheint unabwendbar. Im Zuge dessen werden die Eigentumsverhältnisse neu strukturiert: Michael Tojner und die Porsche AG sollen jeweils 50 % der neuen Aktien erhalten und müssen dafür jeweils Einlagen in Höhe von 30 Millionen Euro leisten.
Spekulatives Handeln trotz klarer Signale
Ungeachtet dieser Entwicklungen setzen spekulativ orientierte Anleger weiterhin auf das Papier. Diese Spekulationen ziehen offenbar auch andere Marktteilnehmer an. Letztendlich wird jedoch jemand die Konsequenzen dieser Marktdynamik tragen müssen.
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