Volkswagen Aktie: Nachrichten relativ unspektakulär
Der Automobilkonzern steht vor einem strategischen Dilemma zwischen kostenintensiver US-Produktion und Zollbelastungen bei Fahrzeugen aus mexikanischen Werken.

- Trumps Zollpolitik trifft VW besonders hart
- Mexikanische Kostenvorteile verlieren an Bedeutung
- Chattanooga-Werk als strategische Alternative
- Schwierige Gewinnaussichten trotz China-Option
Die 25-prozentigen Zölle auf importierte Fahrzeuge in die USA sind nun Realität geworden. Donald Trump mag zwar kritisiert werden, doch er setzt seine Ankündigungen konsequent um, selbst wenn diese für die USA wenig zielführend erscheinen. Diese Entwicklung wird an den Börsen voraussichtlich zu Problemen führen – besonders für Volkswagen.
Herausforderungen durch die Produktion in Mexiko
Volkswagen unterhält Produktionsstätten auf dem amerikanischen Kontinent, wobei die Fertigung in Mexiko eine wichtige Rolle spielt. Obwohl die dortigen Lohnkosten Vorteile bieten, löst dies nicht das Zollproblem des Konzerns. Auch für Fahrzeuge, die aus Mexiko in die USA eingeführt werden, fallen die neuen Zollgebühren an, was die Kostenvorteile der mexikanischen Produktion zunichtemacht.
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Fertigungskapazitäten in den USA
In Chattanooga im US-Bundesstaat Tennessee, etwa 214 Kilometer südöstlich von Nashville, betreibt die Volkswagen Group of America ein wichtiges Werk. Diese Anlage fungiert als nordamerikanisches Zentrum für die Montage von Elektrofahrzeugen und produziert den vollelektrischen ID. Für diese vor Ort gefertigten Fahrzeuge werden keine Zölle fällig. Eine Erweiterung dieser Produktionskapazitäten könnte daher strategisch sinnvoll sein, um mehr Fahrzeuge zollfrei auf dem US-Markt anbieten zu können.
Das Dilemma für Volkswagen
Der Konzern steht nun vor einem schwierigen Entscheidungsproblem zwischen zwei gewinnbelastenden Alternativen. Einerseits bedeuten die Zölle einen erheblichen Wettbewerbsnachteil auf dem US-Markt. Andererseits würde eine Ausweitung der Produktion in den USA selbst mit noch nicht abschätzbaren Kosten verbunden sein.
Wirtschaftliche Auswirkungen
Für Volkswagen zeichnet sich ab, dass beide Optionen zu erheblichen finanziellen Belastungen führen werden. Erschwerend kommt hinzu, dass eine Kompensation durch gesteigerte Absätze in China keine einfache Lösung darstellt. Selbst wenn der chinesische Markt stärker erschlossen werden könnte, wäre dies vermutlich nur durch Preissenkungen möglich, die ihrerseits die Gewinnmargen schmälern würden.
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