Volkswagen-Aktie: Wumms!
Der Wolfsburger Autokonzern begegnet der starken asiatischen Konkurrenz mit Kostensenkungen und einer strategischen Batterie-Allianz mit CATL.
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- Wettbewerbsnachteil durch staatliche Förderungen in China
- Kostenreduzierung und Personalabbau als Gegenmaßnahmen
- Kooperation mit führendem Batteriehersteller CATL
- Umkehrung des technologischen Wissenstransfers
Volkswagen kämpft seit längerem mit den Herausforderungen im Bereich der Elektromobilität. Obwohl der Konzern historisch durch technische Innovationen und Qualität überzeugen konnte, stellt besonders die chinesische Konkurrenz eine erhebliche Hürde dar. Die asiatischen Hersteller passen ihre Modelle schneller an aktuelle Trends an und bieten diese zu deutlich niedrigeren Preisen an als deutsche Automobilhersteller.
Ungleiche Wettbewerbsbedingungen durch chinesische Staatshilfen
Bei genauerer Betrachtung wird deutlich, dass chinesische E-Auto-Produzenten massive staatliche Unterstützung erhalten. Diese reicht von gelockerten Umweltauflagen über direkte finanzielle Zuschüsse bis hin zu beschleunigten Genehmigungsverfahren für neue Produktionsanlagen. Volkswagen kann auf eine vergleichbare staatliche Unterstützung nicht zurückgreifen, was die Wettbewerbssituation zusätzlich erschwert.
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Umfassende Restrukturierungsmaßnahmen bei Volkswagen
Der Wolfsburger Konzern reagiert mit umfangreichen Maßnahmen auf diese Herausforderungen. Im Mittelpunkt steht die Kostenreduzierung, die unter anderem durch einen erheblichen Stellenabbau realisiert wird. Volkswagen war in diesem Bereich nach eigener Einschätzung „überbesetzt“. Die Sparmaßnahmen gehen jedoch weit darüber hinaus – vor allem die Produktionskosten für Elektrofahrzeuge müssen dringend gesenkt werden. Strategische Partnerschaften spielen dabei eine zentrale Rolle.
Strategische Partnerschaft mit führendem Batteriehersteller
Eine wichtige Initiative ist die Kooperation mit Contemporary Amperex Technology Co. Limited (CATL), dem größten chinesischen Hersteller von Lithium-Ionen-Akkumulatoren und weltweit führenden Produzenten von Elektroautobatterien. Die Zusammenarbeit umfasst nicht nur die Entwicklung und Produktion von Akkus, sondern erstreckt sich auch auf Bereiche wie Recycling, Batteriewechselsysteme und die Verbesserung der Transparenz in den Rohstoff-Lieferketten.
Technologietransfer in umgekehrter Richtung
Diese Partnerschaft stellt einen entscheidenden Schritt dar, um den technologischen Rückstand im Bereich der Batterietechnik aufzuholen. Trotz der ausgezeichneten Ingenieurskunst im deutschen Automobilbau ist der Entwicklungsrückstand bei Batterietechnologien unübersehbar. Interessanterweise hat sich die Richtung des Wissenstransfers umgekehrt: Während früher chinesische Unternehmen vom europäischen Know-how profitierten, fließt das Wissen nun in die entgegengesetzte Richtung.
Die Verstärkung der Kompetenzen im Bereich Batterietechnik ist für Volkswagen von entscheidender Bedeutung, da Akkumulatoren das Herzstück eines jeden Elektrofahrzeugs darstellen und maßgeblich über Reichweite, Ladezeiten und letztlich die Wettbewerbsfähigkeit entscheiden.
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