Vonovia Aktie: Kann man es noch retten?
Der Immobilienkonzern verfolgt ehrgeizige Renditeziele bis 2028 trotz aktueller Börsentalfahrt und plant gleichzeitig eine deutliche Dividendenerhöhung für Aktionäre.

- Strategiefokus auf Neubau und Sanierungen
- Prognose: 2,7-2,8 Milliarden EBITDA für 2025
- Goldman Sachs hält an Kaufempfehlung fest
- Dividendenanstieg um 36% geplant
Die Vonovia SE verzeichnete am Donnerstag einen Schlusskurs von 24,67 Euro und befindet sich damit nur knapp über dem 52-Wochen-Tief von 24,27 Euro. Mit einem Kursrückgang von 16,74 Prozent innerhalb der letzten 30 Tage zeigt die Aktie des deutschen Wohnungsunternehmens eine deutliche Schwächephase.
Trotz eines Verlusts von 962 Millionen Euro im Jahr 2024, der hauptsächlich auf Immobilienwertberichtigungen zurückzuführen ist, verfolgt Vonovia ambitionierte Wachstumsziele. Das Unternehmen plant, den operativen Gewinn bis 2028 um etwa 30 Prozent zu steigern und strebt ein bereinigtes EBITDA von 3,2 bis 3,5 Milliarden Euro an. Für das laufende Geschäftsjahr 2025 prognostiziert Vonovia ein bereinigtes EBITDA zwischen 2,7 und 2,8 Milliarden Euro sowie einen bereinigten Vorsteuergewinn von 1,75 bis 1,85 Milliarden Euro.
Strategische Ausrichtung in herausforderndem Marktumfeld
Um die angestrebten Wachstumsziele zu erreichen, setzt Vonovia verstärkt auf Investitionen in Neubauprojekte und Sanierungsmaßnahmen. Diese Strategie wird in einem anspruchsvollen Marktumfeld umgesetzt, das durch steigende Zinsen und erhöhte Baukosten geprägt ist. Charttechnisch betrachtet befindet sich die Aktie derzeit an einer kritischen Marke bei 24 Euro, deren Unterschreitung weitere Kursrückgänge nach sich ziehen könnte.
Die US-Investmentbank Goldman Sachs bleibt dennoch optimistisch und behält ihre Einstufung „Buy“ mit einem Kursziel von 40,30 Euro bei. Analyst Jonathan Kownator betont dabei, dass die steigenden Mieteinnahmen des Wohnungsunternehmens die höheren Kapitalmarktzinsen kompensieren könnten. Diese positive Einschätzung steht im Kontrast zur aktuellen Kursentwicklung, die mit einem Abstand von 26,75 Prozent zum 52-Wochen-Hoch bei 33,68 Euro und einer deutlichen Unterschreitung des 200-Tage-Durchschnitts um 16,09 Prozent beträchtliche Schwäche zeigt.
Aktionärsfreundliche Dividendenpolitik
Ungeachtet der finanziellen Herausforderungen und der aktuellen Kursschwäche plant Vonovia, die Dividende für das abgelaufene Geschäftsjahr auf 1,22 Euro pro Aktie anzuheben. Diese Erhöhung entspricht einer Steigerung von 36 Prozent gegenüber dem Vorjahr und unterstreicht das Bestreben des Unternehmens, seine Aktionäre auch in schwierigeren Phasen an der langfristigen Unternehmensentwicklung teilhaben zu lassen.
Die erhöhte Volatilität der Aktie, die auf annualisierter 30-Tage-Basis bei 30,80 Prozent liegt, verdeutlicht die Unsicherheiten im aktuellen Marktumfeld. Investoren beobachten mit besonderem Interesse, inwieweit Vonovia seine ambitionierten Wachstumsziele in einem von Zinsdruck und gestiegenen Baukosten geprägten Immobilienmarkt realisieren kann.
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